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06/11/2018 09:59 AM
Vorteile der Induktionstechnik in Küchen

neuste Technik auch für die Zukunft

Die Induktionstechnik gibt es mittlerweile schon seit über 20 Jahren und in manchen Küchen hat sie sich leise ihren Platz erobert.

 

Auch wenn sich das Induktionsgerät optisch nicht von einem herkömmlichen Ceranfeld unterscheidet, ist doch die Wirkungsweise gänzlich anders. Hier wird nicht die Ceranglasplatte erwärmt, sondern nur der Boden des Kochgeschirrs.

Induktion in Profiküchen


 

Ein Induktionsherd überträgt die Energie mittels eines Induktors und einer Spule. Möglich wird dieses Erwärmen durch die Induktion eines Wirbelstromes in einen metallischen Leiter. Die Energie wird direkt in die Pfanne übertragen und muss nicht, wie mit anderen Methoden, noch die Luftstrecke überwinden.

Auch beim Frontcooking haben sich die überragenden Vorteile der Induktion durchgesetzt. Schnelle Zubereitung und wenig Hitzeabstrahlung sind hier besonders wichtig.

Neben den klassischen Induktionsplatten für Töpfe, Pfannen und Woks gibt es Griddleplatten zum Anbraten, Fritteusen sogar Servierwagen und Milchaufschäumer, die sich dieser zukunftsweisenden Technik bedienen.

 

Hier einmal die wichtigsten Vorteile

 

·       Schnelle Hitzeentwicklung und somit Zeiteinsparung

·       Einsparung an Stromkosten, da effizientere Steuerung möglich

·       Weniger Hitzeentwicklung für angenehmeres Raumklima

·       Keine heißen Töpfe und Pfannengriffe und somit weniger Verbrennungen

·       Konstante Leistungsabgabe über den gesamten Garzeitraum für optimale Ergebnisse

·       Kein Anbrennen von Speiseresten auf dem Ceranglas dank kühler Oberfläche

·       Fritteusen brauchen wenig Vorlaufzeit und können temporär runtergeschaltet werden

 

Auch die Preise für Induktionsgeräte und passendem Kochgeschirr haben sich in den letzten Jahren angepasst und liegen so im normalen Investitionsvolumen einer Neuanschaffung konventioneller Geräte.

 

In der Zukunft werden die Kochgerätschaften noch weiter miteinander vernetzt sein. Ob sich der Ofen dann automatisch vorheizt, wenn die Knetmaschine den Pizzateig bearbeitet? Nicht ist unmöglich.

 

Und was ist mit den Köchen, die immer noch die gute alte Gasflamme bevorzugen, weil Induktion ihnen als seelenlos erscheint?

 

Sollen sie doch schwitzen und sich die Finger verbrennen. Der Siegeszug des Convectomaten über den Backofen war auch nicht aufzuhalten.



06/06/2018 09:10 AM
Upcycling in der Gastronomie

Aus Nix Gold zaubern

Beim Upcycling (englisch up „nach oben“ und recycling „Wiederverwertung“) werden Abfallprodukte oder (scheinbar) nutzlose Stoffe in neuwertige Produkte umgewandelt. Im Gegensatz zum Downcycling kommt es bei dieser Form des Recyclings zu einer stofflichen Aufwertung. Die Wiederverwertung von bereits vorhandenem Material reduziert die Verwendung von Rohstoffen.

Upcycling Lebensmittel Branche


 

Durch den Schwund der natürlichen Ressourcen und durch gesellschaftlichen Wandel gewinnt Upcycling an Bedeutung, Kosteneinsparungen und neue Vermarktungsmöglichkeiten sind weitere Vorteile.

Upcycling  gewinnt an Bedeutung

 

In ärmeren Gesellschaften wird Upcycling überdurchschnittlich häufig angewendet

Doch auch in wohlhabenden Gesellschaften ist Upcycling auf dem Vormarsch. Einige Unternehmen versuchen herkömmliche Materialien durch die kreative Zweckentfremdung von unkonventionellen Ressourcen zu ersetzen.

Für die Lebensmittelproduktion erschließt sich durch die Wertschöpfung aus Reststoffen ein enormes Potential. Zum einen ist das Upcycling von Nebenprodukten, die bei der Verarbeitung pflanzlicher und tierischer Rohwaren in teilweise großen Mengen anfallen, ressourceneffizient und ökologisch. Zum anderen enthält die Biomasse eine Vielzahl von Inhaltsstoffen, die sich als Zutaten für neue Lebensmittel einsetzen lassen.

Vorteile

Neue Märkte möglich

 

Durch den Prozess des Upcyclings sollen so neue Märkte für innovative Qualitätsprodukte erschlossen und die Anzahl der stofflichen Nutzungswege für verschiedene Rohstoffe erhöht werden. Um intelligente ganzheitliche Lösungswege zu finden, sind daher innovative mittelständische Unternehmen sowie Forschungseinrichtungen gefragt. Auch wenn wirtschaftliche Interessen der Motor dieser Innovationen sind, werden neue innovative Produkte auch in Zukunft entstehen.

 

·        Upcycling erfordert keine Änderungen des konventionellen Produktionsprozesses

·       

Vorteile

 

Upcycling reduziert die Entsorgungskosten und senkt dadurch die Produktionskosten

·        Upcycling ermöglicht die Substitution teurer Rohstoffe in der Produktion

·        Upcycling generiert Absatzmärkte für innovative Produkte

·        Upcycling mindert – im Gegensatz zum Recycling - nicht die Qualität der neuen Produkte

 

 

 

Beispiel

Beispiel Pektine

 

Dank Upcycling wird das Angebot an natürlichen Lebensmittelzusätzen umfassender, wie das Beispiel Pektin zeigt. Mit dem Nebenprodukt aus der Apfelsaftproduktion steht ein Geliermittel bereit, das aus dem Alltag in der Lebensmittelindustrie nicht mehr wegzudenken ist. Polyphenole, die in den Pressrückständen zu finden sind, sollen künftig die Palette natürlicher Farbstoffe für Lebensmittel um Brauntöne erweitern. Ziel eines vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie geförderten Projektes ist es, ein großtechnisches Verfahren zu entwickeln, dass die Reststoffe aus der Saftgewinnung verwendet und eine Alternative für Zuckercouleur liefert.

Beispiel Molke

 

Als Paradebeispiel für ein erfolgreiches Upcycling wird oft der ehemalige Reststoff „die Molke“ genannt. Sie fällt  in großen Mengen bei der Quark- und Käseproduktion an und zu begehrtem "Superfoods" weiterverarbeitet. Dieses „Superfood hat nicht nur in Fitnessstudios Einzug gehalten, sondern ist eine gefragte Zutat (dank ihrer Proteine, Vitamine und Mineralstoffe) in Puddingdesserts, Getränke und Smoothies. Als entmineralisiertes Konzentrat findet sie in Babynahrung ihren Einsatz. 

Ausgangspunkt jeder Upcycling-Strategie ist immer eine möglichst sortenreine Trennung der anfallenden pflanzlichen und tierischen Sekundärrohstoffe.

Den Membrantrennverfahren kommt dabei eine Schlüsselrolle zu, allen voran der Ultrafiltration. Mit ihr lässt sich Molkenprotein bis 35 Prozent konzentrieren. Für Proteinisolate bis 90 Prozent wird die Molke mittels Mikrofiltration vom Fett befreit. Laktose und Mineralien wie Calcium und Phosphor lassen sich durch Nanofiltration oder Umkehrosmose aus dem Permeatstrom der Proteinisolation gewinnen. So entstehen durch die geschickte Kombination dynamischer Filtrationsverfahren angereicherte Produkte, die die hochwertigen Bestandteile in gewünschter Konzentration enthalten.

Technische Verfahren

 

Neben den Membranfiltrationsverfahren hat sich die Seperatortechnologie als ein weiteres Upcycling-Verfahren etabliert. Ihre Stärken spielt sie unter anderem bei Lecithinen aus, die bei der Verarbeitung von Sojabohnen, Sonnenblumenkernen und Rapssamen als Nebenprodukte anfallen. Die fettähnlichen Stoffe werden in der Lebensmittelindustrie als natürliche Alternativen für synthetische Emulgatoren und Stabilisatoren geschätzt. Um das Lecithin zu gewinnen, kommen hochtourige Separatoren zum Einsatz, die Lecithin und Rohöl trennen.

 

 

Fazit

Upcycling ist nicht wirklich ein neues Thema. Schon immer wurde versucht Produktionsreste weiterzuverarbeiten und nicht zu entsorgen.

Upcycling auf unterschiedlichen Ebenen

 

Im privaten Bereich gibt es diesen Trend auch ganz klar zu erkennen. Da werden Papayakerne getrocknet und als Pfefferersatz genutzt und aus Obstschalen schmackhafte Marmeladen gekocht. Köche entdecken dank raffinierten Rezepten, dass das Schwein mehr als ein Filet zu bieten hat und verwenden Karottengrün für Pestos. Das hat weniger mit übertrieben Geiz zu tun, sondert spiegelt ein neues Ressourcenbewusstsein wieder.

Die Industrie möchte durch neue chemische und mikrobiologische Möglichkeiten hier in Zukunft eine ganz neue Ebene erreichen. Das Ziel hier: Müll und somit Kosten sparen, Ressourcen schonen und neue rentable Märkte erschließen. 



05/11/2018 01:11 PM
Betriebs- und Personalhygiene in der Gastronomie

Die Grundlage des sauberen Arbeitens

Hygiene ist wichtig. Gerade in Bereichen, wo Speisen für andere zubereitet werden. Angefangen beim Personal, das sich regelmäßig die Hände waschen beziehungsweise desinfizieren sollte. Bis hin zur Sauberkeit von Geräten und Werkzeug und der korrekten Lagerung von Lebensmitteln.

Stapelstühle Gastronomie


 

Personalhygiene

Ein Thema, bei dem es oft zu Schwierigkeiten kommt ist die Hygiene des Personales. Dinge wie schmutzige Fingernägel oder fettige Haare sind hier absolut tabu, denn sie gefährden den hygienisch korrekten Umgang mit Lebensmitteln. Und auch Straßenkleidung hat nichts in der Küche verloren. Den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen sollte ein Umkleideraum zur Verfügung stehen, in dem Straßenkleidung aus- und Arbeitskleidung angezogen werden kann. Wichtig ist es auch, dass das Personal genügend Möglichkeiten hat, sich die Hände zu waschen. Es sollten also ausreichend Waschbecken mit Seifenspendern und Einweghandtüchern zur Verfügung stehen.

Sauberkeit von Räumen und Geräten

Eine gründliche Reinigung aller Oberflächen und Geräte in der Küche sind in der Gastronomie unumgänglich. Geräte müssen regelmäßig desinfiziert werden, gerade nach der Zubereitung von heiklen Lebensmitteln wie Eiern, Geflügel, Fisch und so weiter. Abfallbehälter sollten täglich geleert und desinfiziert werden und die Geschirrtücher täglich gewechselt.

Neben den eben genannten Dingen gilt es noch viele weitere Aspekte zu beachten, wenn es um Hygiene im Gastronomiebereich geht. Viele Dinge müssen bedacht und besorgt werden, um korrekt nach den Richtlinien zu handeln. Hilfreich sind hier Shops, bei denen alle diese notwendigen Utensilien aus einer Hand bestellt werden können, wie es der Onlineshop 1PlusHygiene bietet. Hier kann alles bestellt werden, was benötigt wird, um einen hygienischen Arbeitsplatz zu garantieren: Von Papierhandtüchern für Personal und Gäste über Desinfektionsmittel, Schutzbekleidung, Spültücher, sonstige Reinigungsmittel und Zubehör. 1PlusHygiene bietet zudem die Möglichkeit auf Vergünstigungen bei großen Bestellungen und bietet während der Bestellung auch Tipps, um Geld zu sparen. Der Shop punktet immer wieder mit zahlreichen Schnäppchen und Aktionen.

 

 



04/03/2018 09:41 AM
Stapelstuhl online kaufen

Flexibel und platzsparend

Wer sich im Internet nach Einrichtungsgegenständen auf die Suche begibt, wird bei einem ersten Blick die große Vielfalt sehen, die heute angeboten wird. Insbesondere Stühle sind begehrte Objekte, die man heute zunehmend im Internet kaufen kann. Die große Vielfalt bei Stühlen erleichtert auch nicht gerade die Auswahl und bringt auch zunehmend die Käufer unter, zugegeben, sehr angenehmen Druck. Gerade in Fällen wo Stühle im Rahmen einer Neuorientierung des Designs in einem Büro für sehr viele Menschen eingekauft werden müssen, kann es zu unterschiedlichen Meinungen hinsichtlich des gewünschten Designs kommen. 

Stapelstühle Gastronomie


 

Aber nicht nur das Design spielt bei der Auswahl der Stühle eine Rolle. Es geht mehr als nur darum, ob der Stuhl nun in grauer, grüner oder blauer Farbe designt sein sollte. Auch die Funktionalität der Stühle spielt bei der Auswahl eine große Rolle. So zum Beispiel könnte die Entscheidung durch die Größe der Büroräumlichkeiten beeinflusst werden. Je kleiner die Büros sind und je mehr Menschen darin arbeiten müssen, desto ökonomischer muss auch die Entscheidung hinsichtlich der Raumnutzung fallen. Stühle können zwar einfach zur Seite geschoben werden, wenn zum Beispiel ein Seminar abgehalten oder eine kleine Firmenfeier veranstaltet wird, dennoch kann der Raum dann insgesamt knapp werden. 

 

Wer also aus Platzgründen nach Alternativen sucht, der kann durchaus solche online finden. Eine sehr beliebte Alternative eines solchen Stuhls wäre etwa der sogenannte Stapelstuhl. Die besten Angebote findet man auch online und besser als die Stühle im Internet zu vergleichen geht wohl auch kaum. Den Stapelstuhl online kaufen bringt auch massive Vorteile. Wer sich einen Stapelstuhl schon einmal aus der Nähe angesehen hat, bemerkt sehr rasch, dass stapelbare Stühle für jeden Bereich geeignet sind und eine hohe funktionelle Eigenschaft aufweisen, mehr Informationen finden Sie hier: bv-stapelstuhl

 

Es ist vor allem die sehr große Stabilität und Funktionalität die sich beim Stapelstuhl zu einem Ganzen vereint. Aber nicht nur die Funktionalität ist es, die beim Käufer gut ankommt. Der moderne Stapelstuhl präsentiert sich auch bei zeitlosem Design und großer Variantenvielfalt. Dadurch vereint der Stapelstuhl auch eine ganz neue Generation von Stühlen, die man früher eher als altertümlich bezeichnete. Wer sich heute für einen modernen Bürostuhl interessiert, der sieht sich sehr gerne die frisch designten Stapelstühle im Internet an und vergleicht die modernen Designmuster.

 



02/14/2018 09:51 AM
Arbeitnehmerhaftung

alles eine Frage der Fahrlässigkeit

Wie in allen anderen gesellschaftlichen Bereichen müssen auch Arbeitnehmer grundsätzlich haften, wenn sie ihrem Arbeitgeber einen finanziellen Schaden zufügen. Doch der Gesetzgeber hat die Arbeitnehmerhaftung deutlich eingeschränkt. Nicht in jedem Fall müssen die Verursacher zahlen.

Eine weitere Einschränkung besteht darin, dass der Arbeitgeber eine schuldhafte Pflichtverletzung nachweisen muss. Das fällt oftmals schwer.

 

Arbeitgeberhaftung



Eingeschränkte Haftung: Hintergrund

 

Die eingeschränkte Arbeitnehmerhaftung gründet in der Überlegung, dass zwischen Arbeitgebern und Beschäftigten ein besonderes Vertragsverhältnis herrscht. Arbeitnehmer können die betriebliche Organisation und die eigene Tätigkeit nicht selbst bestimmen, sie handeln nach Anweisung der Vorgesetzten. Entsprechend kann bei einer Aktivität ein Schaden entstehen, die Angestellte aus eigenem Antrieb nie gemacht hätten. Ein zweiter Grund für diese spezielle Regelung im Arbeitsrecht: Bei einer vollständigen Haftung würden sich alle Arbeitnehmer in eine große finanzielle Gefahr begeben, da in vielen Unternehmen selbst bei einer kurzen Unaufmerksamkeit ein hoher Schaden droht.

 

Grad der Fahrlässigkeit wichtig

 

In weiten Teilen des Arbeitsrechts gelten komplexe Regelungen, das zeigt ein Blick auf www.anwaltarbeitsrecht.com. Das Gleiche trifft auf die Arbeitnehmerhaftung zu. Erstens unterscheidet die Rechtsprechung zwischen verschiedenen Formen der Fahrlässigkeit, zum Beispiel zwischen der leichten, mittleren und groben Fahrlässigkeit. Bei einer leichten Fahrlässigkeit muss ein Arbeitnehmer den Schaden nicht begleichen, bei einer groben Fahrlässigkeit meistens in voller Höhe. Zwischen diesen beiden Extremen entscheiden Richter häufig auf eine anteilige Schadensübernahme, sie können aber auch komplett zugunsten des Angestellten urteilen. Das hängt von zahlreichen Faktoren: Schadenshöhe, Betriebszugehörigkeit, Gefahrgeneigtheit der Tätigkeit und Gehalt sind nur einige Beispiele.

 

Schwierige Beurteilung: Bei Streit juristisch vertreten lassen

 

 

Sollten sich Arbeitgeber und Arbeitnehmer bei einem Schadensfall nicht einigen können, empfiehlt sich für den Verursacher dringend ein Anwalt für Arbeitsrecht. Dieser prüft im ersten Schritt, ob überhaupt eine schuldhafte Pflichtverletzung vorliegt. Ist dies der Fall, kommt es auf die rechtliche Einordnung an. Nur ein versierter Anwalt kann einem Betroffenen angesichts dieser schwierigen Materie helfen.


02/05/2018 12:58 PM
Aushängepflichtige Gesetze

müssen im Betrieb einsehbar sein

Als Inhaber eines gastronomischen Betriebes müssen Sie im Gastraum das Jugendschutzgesetz hängen haben und sich selbstverständlich daran halten. Auch für die Mitarbeiter müssen Sie bestimmte Gesetzte zugängig machen und bereitstellen. 

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Aushang- und auslagepflichtige Gesetze

 

Aushangpflichtiges Gesetz im Gastraum ist das Gesetz zum Schutz der Jugend in der Öffentlichkeit

(Jugendschutzgesetz).

 

Aushang bzw. -auslagepflichtige Gesetze für beschäftigte Arbeitnehmer sind:

 

 Gesetz zum Schutz der arbeitenden Jugend (Jugendarbeitsschutzgesetz)

 

 Gesetz über die Gleichbehandlung von Männern und Frauen am Arbeitsplatz und über die

    Einhaltung bei Ansprüchen bei Betriebsübergang

 

 Gesetz zum Schutz der erwerbstätigen Mutter (Mutterschutzgesetz)

 

 Gesetz zum Schutz der Beschäftigten vor sexueller Belästigung am Arbeitsplatz (Beschäftigtenschutzgesetz)

 

 Gesetz zur Vereinheitlichung und Flexibilisierung des Arbeitszeitrechts (Arbeitszeitrechtsgesetz)

 

 Anschrift der zuständigen Geschäftsstelle der Berufsgenossenschaft

 

 Fristen zur Erhebung von Entschädigungsleistungen durch die Beschäftigten.



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Aushang Jugendschutzgesetz

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01/29/2018 02:10 PM
Gästegruppen

Zielgruppen orientiertes Handeln

Gästegruppen zielorientiert zufriedenstellen Sicherlich haben Sie sich schon einmal gefragt, welche Gästegruppen zu Ihnen in das Restaurant kommen und welche nicht. Dabei sind fünf Elemente sicherlich ausschlaggebend Überlegen Sie einmal welche Zielgruppe Sie jetzt schon ansprechen und welche Zielgruppe (und damit neue potentielle Gäste) Sie durch Optimierung der fünf Elemente noch erreichen können. Dabei ist es natürlich entscheidend, dass Sie Zielgruppen kennen und bedarfsgerecht definieren.

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Wählen Sie eine übertriebene Zielgruppenbreite um möglichst viele Gäste zu erreichen, kann sich das kontraproduktiv auswirken. Eine abgestimmte und gut überlegte Zielgruppenbestimmung bietet aber dann sogar die Möglichkeit von Synergie-Effekten. die Lage des gastronomischen Betriebes das Angebot Ausstattung und das Ambiente Preisgestaltung Servicequalität 

 

Potentielle Gästegruppen kennen lernen:

 

 Singles die keine Lust oder Möglichkeit haben zu kochen und/oder einen Platz suchen um sich zu entspannen, oder Kontakte zu knüpfen.

 Paare die in ungestörter Atmosphäre einen schönen Abend verbringen wollen.

 Freundesgruppen die sich auf neutralem Platz treffen möchten.

 Geschäftsleute die ein Meeting durchführen.

 Touristen, die auf der Durchreise sind.

 Urlauber, die ihre Ferien am Ort verbringen.

 Kleinfamilien mit Kindern, die eine Auszeit von Zuhause brauchen.

 Größere Gruppen, die einen Anlass feiern.

 Senioren, die es genießen sich etwas leisten zu können.

 Vereinsgruppen, die ein Zusammengehörigkeitsgefühl suchen.

 Szenegänger, die sich gerne in der Öffentlichkeit zeigen.

 

Sicherlich gibt es noch mehr Gästegruppen. Oft wechseln einzelne Gäste auch Gästegruppen. (Der Familienvater geht am Wochenende mit Vereinskollegen aus). Umso wichtiger ist die Erkenntnis jede einzelne Gästegruppe und jeden individuellen Gast dieser Gruppen zufriedenzustellen. Analysieren Sie anhand der oben genannten fünf Elemente welche Gästegruppen Sie gerne erreichen wollen. Überprüfen Sie ob diese Gästegruppen harmonisch zueinander passen oder ob Konfliktpotential besteht. Dabei besteht die Möglichkeit unterschiedliche Gästegruppen (die eigentlich nicht zusammenpassen) zu unterschiedlichen Tageszeiten aufzuteilen. 


01/22/2018 08:52 AM
Gefährdungsbeurteilungen

Grundlegende Infos und Tipps

Gefährdungsbeurteilung Was das HACCP für die Hygiene, ist die Gefährdungsbeurteilung für die Arbeitssicherheit. Gefahrenstellen werden aufgespürt, Gefahren werden konkretisiert, Maßnahmen beschlossen und durchgeführt und Umsetzung und Wirksamkeit werden kontrolliert.

Ein tolles Werkzeug ist hier ein Arbeitssicherheits Audit.

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Gefährdungsbeurteilung Was das HACCP für die Hygiene, ist die Gefährdungsbeurteilung für die Arbeitssicherheit. Gefahrenstellen werden aufgespürt, Gefahren werden konkretisiert, Maßnahmen beschlossen und durchgeführt und Umsetzung und Wirksamkeit werden kontrolliert. Gehen Sie (oder ein verantwortungsvoller Mitarbeiter) durch Ihren Betrieb und finden Sie theoretische oder ganz konkrete Gefahrenstellen. Zugegebenermaßen bedeutet eine gewissenhafte Durchführung der Gefährdungsbeurteilung auch Arbeit und Zeit. Aber es lohnt sich. Vermeidbare Verletzungen werden sich in Ihrem Betrieb reduzieren. Das bedeutet mehr gesunde Mitarbeiter vor Ort. Und denken Sie daran. Sehen die Mitarbeiter, dass Sie sich um diese sorgen und verantwortungsbewusst mit deren Gesundheit umgehen, trägt es sicherlich auch zur Personalmotivation bei.

 

1 Mechanische Gefährdungen

 

1.1 Maschinen, Geräte und technische Einrichtungen

 

1. Wurden die Beschäftigten in die bestimmungsgemäße Verwendung der Geräte und Maschinen eingewiesen?

2. Stehen den Beschäftigten Gebrauchsanleitungen und ergänzende Betriebsanweisungen zur Verfügung?

3. Sind Maschinen und Geräte so beschaffen, dass bei bestimmungsgemäßer Verwendung das Bedienpersonal vor Gefahren durch sich bewegende Maschinen-/Geräteteile und Werkzeuge geschützt ist. Wird von den Beschäftigten arbeitstäglich nach dem ersten In-Gang-Setzen die Funktionstüchtigkeit von Schutzeinrichtungen an den Maschinen / Geräten überprüft?

4. Werden Schutzeinrichtungen, Verriegelungen und Kopplungen an Nahrungsmittel-maschinen mindestens einmal jährlich von einem Sachkundigen auf ihren sicheren Zustand geprüft?

5. Werden die Geräte und Maschinen entsprechend Gebrauchsanleitung gepflegt und gewartet?

6. Werden die Sicherheitseinrichtungen von Gasanlagen (z. B. Backöfen, Herde) alle zwei bzw vier Jahre von einem Sachkundigen geprüft

 

1.2 Druckgasflaschen

1. Sind sie grundsätzlich gegen Umfallen gesichert aufgestellt?

2. Sind das Hauptventil oder andere Absperreinrichtungen jederzeit zugänglich?

3. Stehen zum Transport geeignete Transportkarren zur Verfügung?

4. Sind Räume mit Druckgasflaschen beschildert? („Warnung vor Gasflaschen“ als Metall-Prägeschild an Türschließkante außen)

 

1.3 Druckbehälter

1. Besteht ein Verzeichnis der prüfpflichtigen Druckbehälter? (Hierunter fallen z. B. Kochkessel, Druckkochkessel, Dampfgargeräte, evtl. auch Hochdruckreinigungs-geräte)

2. Werden Druckbehälter und Hochdruckreinigungsgeräte entsprechend den Vorschriften regelmäßig von Sachkundigen bzw. Sachverständigen geprüft? (Das Prüfergebnis ist schriftlich festzuhalten.)

 

1.4 Absturz

1. Stehen ausreichend hohe Tritte oder Stehleitern mit Haltebügel zur Verfügung und wer-den diese regelmäßig auf ordnungsgemäßen Zustand überprüft?

 

2 Elektrische Gefährdungen

 

2.1 Gefährliche Körperströme

1. Werden offensichtlich defekte elektrische Geräte oder Geräte mit beschädigter Anschlussleitung sofort aus dem Verkehr gezogen und von einer Elektrofachkraft repariert?

2. Werden die ortsveränderlichen elektrischen Betriebsmittel (z. B. Aufschnittmaschinen, Kochplatten, Toaster, Rührgeräte, Wärmewagen, elektrische Handgeräte, Verlängerungs- und Geräteanschlussleitungen, Kaffeeautomaten usw.) mindestens halbjährlich von einer Elektrofachkraft auf einwandfreien Zustand geprüft?

 

3.Gefährdungen durch Gefahrstoffe und Arzneimittel

 

3.1 Allgemeines Gefahrstoffe sind z. B. Reinigungsmittel, Desinfektionsmittel, Wasch- und Spülmittel, Lösungsmittel, Säuren, Laugen, Sprays, Gase in Druckgasflaschen, Insektizide. Gefahrstoffe sind i. d. R. mit einem orangeroten Gefahrensymbol gekennzeichnet. Ausnahme: Reinigungs- oder Desinfektionsmittel mit brennbaren Bestandteilen sind zum Teil nur mit dem Hinweis „Entzündlich“ (ohne Gefahrensymbol) gekennzeichnet. Auch diese Stoffe sind jedoch Gefahrstoffe!

1. Ist ein aktuelles Verzeichnis der verwendeten Gefahrstoffe vorhanden und wird es fortgeschrieben?

2. Ist für jeden Gefahrstoff ein aktuelles Sicherheitsdatenblatt vorhanden?

3. Ist für jeden Gefahrstoff eine stoffspezifische und tätigkeitsbezogene Betriebsanweisung vorhanden, in der die Gefahren, Verhaltensweisen und Schutzmaßnahmen beschrieben sind? (Vom SG Arbeitssicherheit wurden zu vielen Stoffen Musterbetriebsanweisungen erarbeitet, die auf Anfrage zur Verfügung gestellt werden.)

4. Hängt die Betriebsanweisung am jeweiligen Einsatzort des Stoffes aus?

5. Werden die Beschäftigten anhand der Betriebsanweisungen vor Beginn der Tätigkeit und danach mindestens einmal jährlich unterwiesen und werden die Unterweisungen dokumentiert?

6. Stehen die in den Betriebsanweisungen genannten Sicherheitseinrichtungen, persönlichen Schutzausrüstungen und Erste-Hilfe-Mittel den Beschäftigten tatsächlich zur Verfügung?

7. Werden Gefahrstoffreste entsprechend den Vorgaben der Betriebsanweisungen und der Klinikums internen Entsorgungsrichtlinien entsorgt?

 

3.2 Umgang mit Gefahrstoffen

1. Werden die Beschäftigten vor Tätigkeitsaufnahme und ansonsten mindestens einmal jährlich über die Gefährdung und das Verhalten bei Auslösung von Kohlendioxid-Löschanlagen unterwiesen? (Kohlendioxid wirkt konzentriert giftig und erstickend.) 2. Werden die Beschäftigten vor Tätigkeitsaufnahme und ansonsten mindestens einmal jährlich über die Gefährdung und das Verhalten bei Ammoniak-Ausbrüchen unter-wiesen? (Das giftige Ammoniak wird als Kältemittel in Kälteanlagen, z. B. im U2 des VZE, eingesetzt. Da Ammoniak gasförmig ist, kann es bei Leckage und gleich-zeitigem Versagen von Sicherheitseinrichtungen in andere Bereiche eindringen. Die Unterweisung soll die Beschäftigten auf eine mögliche – wenn auch unwahrscheinliche – Gefahrenlage vorbereiten.)

 

4 Biologische Gefährdungen

 

4.1 Allergene, sensibilisieren-de Stoffe Sensibilisierende Stoffe im Küchenbereich sind verschiedene Lebensmittel wie z. B. Weizen-, Roggen-, Sojamehl, (Pilz-)Amylase, Enzyme, Vanille, Bittermandel, Anis, Orangenschalen-extrakt, Zimt und andere Aromen und Gewürze, Fleisch, Fische, Krustentiere, Gemüse, Konservierungsmittel und Antioxidantien, Farbstoffe sowie bestimmte Inhaltsstoffe von Reinigung- und Desinfektionsmitteln und Naturlatex-Handschuhe; Weiteres vgl. TRGS 540.

1. Wird das Küchenpersonal regelmäßig beim Betriebsarzt arbeitsmedizinisch unter-sucht?

2. Wird nach Möglichkeit auf sensibilisierende Stoffe verzichtet?

3. Werden nach Möglichkeit expositionsarme Verwendungsformen genutzt? (Expositionsarm sind z. B. Backmittel in Form von Granulaten oder Pellets.)

4. Werden staubende Lebensmittel (z. B. Mehl, Gewürze) aus Großgebinden unter einer örtlichen Absaugung abgefüllt u. werden dabei Staubschutzmasken (Filter-stufe FFP-2) u. Schutzkittel getragen?

5. Stehen den Beschäftigten für Tätigkeiten mit Kontakt zu sensibilisierenden Stoffen geeignete Schutzhandschuhe (nach Möglichkeit frei von Latex; wenn Latexhand-schuhe, dann nur allergenarm und puderfrei) zur Verfügung?

6. Wird die Schutzausrüstung von den Beschäftigten bei den entsprechenden Tätigkeiften tatsächlich getragen?

7. Wird Arbeitskleidung oder Schutzausrüstung, die mit sensibilisierenden Stoffen verschmutzt bzw. verstaubt ist, arbeitstäglich gewechselt bzw. getrennt von Straßen-kleidung aufbewahrt?

8. Werden die Beschäftigten vor Beginn der Tätigkeit und ansonsten mindestens einmal jährlich über die Allergiegefahr und die zu ergreifenden Schutzmaßnahmen unter-wiesen und werden die Unterweisungen dokumentiert?

 

5 Brand- und Explosionsgefahren

 

5.1 Brandgefährdung durch Feststoffe, Flüssigkeiten, Gase

1. Stehen an Fritteusen Löschdecken zur Verfügung?

2. Sind die Beschäftigten über die richtige Methode zum Löschen von Fettbränden und über die Handhabung der Löschdecken unterrichtet?

3. Werden die Fettfangfilter der Abluftanlagen regelmäßig gereinigt?

4. Werden die Beschäftigten regelmäßig über Lage und Funktion der Absperrventile und ggf. Not-Aus-Schalter für die Brenngasversorgung unterwiesen?

 

6 Thermische Gefährdungen

 

6.1 Kontakt mit heißen Medien

1. Stehen den Beschäftigten wärmeisolierende Schutzhandschuhe, die auch aus-reichend die Unterarme bedecken, zur Verfügung?

2. Werden beim Erwärmen von Flüssigkeiten in Mikrowellengeräten Maßnahmen gegen Siedeverzug getroffen?

3. Werden heiße Flüssigkeiten oder heißes Fett nur in fest verschließbaren Behältnissen mit dicht schließendem Deckel bzw. in entsprechenden Fritteusen transportiert?

 

6.2 Kontakt mit kalten Medien

1. Stehen Beschäftigten, die mit Gefriergut umgehen, kälteisolierende Schutzhand-schuhe zur Verfügung?

2. Sind Kühlräume auch im abgeschlossenen Zustand von innen jederzeit zu öffnen? (Innen muss auch an der Tür eine verständliche Angabe vorhanden sein, wie die Tür zu entriegeln ist. Grundsätzlich müssen sich die Beschäftigten beim Abschließen und Verriegeln der Kühlräume vergewissern, dass sich niemand in den Räumen aufhält.)

3. Besitzen Kühlräume mit einer Kühltemperatur kleiner -10 °C und einer Fläche größer 20 m² eine vom AEV-Netz unabhängige Notrufeinrichtung?

4. Steht den Beschäftigten, die in Kühlräumen arbeiten, Kleidung mit ausreichendem Kälteschutz zur Verfügung?

 

7 Gefährdungen durch physikalische Einwirkungen

 

7.1 Lärm Bei einem Geräuschpegel, der von den Beschäftigten als belästigend oder zu laut empfunden wird:

1. Werden Maßnahmen zur Absenkung des Geräuschpegels getroffen?

2. Wird auf Wunsch der Beschäftigten Gehörschutz bereitgestellt?

3. Wurde ermittelt, ob der Geräuschpegel größer als 85 dB(A) (= Lärmbereich) ist?

4. Sind Lärmbereiche gekennzeichnet? (Gebotszeichen „Gehörschutz benutzen“)

5. Wird für Beschäftigte in Lärmbereichen persönlicher Gehörschutz bereitgestellt und wird dieser von den Beschäftigten ständig getragen?

6. Werden Beschäftigte aus Lärmbereichen regelmäßig vom Betriebsarzt arbeits-medizinisch untersucht?

 

7.2 Elektromagnetische Felder Mikrowellen: Werden Mikrowellengeräte regelmäßig auf Schäden an Dichtungen, Fenstern, Abdeckungen und Türkontakten überprüft und einer Reparatur zugeführt? (vgl. Gebrauchsanleitung zum Gerät)

 

8 Gefährdungen durch Arbeitsumgebungsbedingungen

 

8.1 Flächenbedarf, Verkehrswege

1. Sind die Fußböden ausreichend rutsch hemmend und frei von Stolperstellen?

2. Wird bei frisch gewischten, glatten Fußböden auf die Ausrutschgefahr aufmerksam gemacht? (Warnzeichen „Warnung vor Rutschgefahr“)

3. Sind Flucht- und Rettungswege freigehalten und jederzeit ohne Schlüssel benutzbar?

4. Wird darauf geachtet, dass Flurtrenntüren (= Brandschutz- oder Rauchschutztüren) jederzeit geschlossen sind oder zufallen können und nicht verkeilt oder im Schwenk bereich zugestellt sind

 

8.2 Sozial- und Sanitäreinrichtungen

 

1. Stehen den Beschäftigten zumutbare Umkleidemöglichkeiten in geschlechter- getrennten Umkleideräumen zur Verfügung? 2. Steht jeder / jedem einzelnen Beschäftigten ein abschließbarer Spind oder eine Kleiderablage mit abschließbarem Wertfach zur Verfügung?

3. Stehen den Beschäftigten für Patienten oder Besucher nicht zugängliche und für Männer und Frauen getrennte Toiletten in ausreichender Anzahl zur Verfügung?

 

9 Physische Belastungen

 

9.1 Schwere dynamische Arbeit

1. Stehen zum Heben und Tragen von schweren Lasten Transport- und Hebehilfen zur Verfügung?

2. Wird das Personal über rücken schonende Hebe- und Tragetechniken unterwiesen?

 

10 Sonstige Gefährdungen

 

10.1 Persönliche Schutzaus-rüstung

1. Stehen den Beschäftigten für Reinigungs- und Desinfektionsarbeiten ausreichend lange, feste und gegenüber den Stoffen beständige Schutzhandschuhe zur Verfügung? (Bedarf, erforderliches Handschuhmaterial und maximale Verwendungs-dauer chemikalienbeständiger Schutzhandschuhe sind in der jeweiligen Gefahrstoff-Betriebsanweisung genannt. Einweghandschuhe aus Latex bieten gegenüber vielen Reinigungs- und Desinfektionsmitteln keinen ausreichenden Schutz vor Hautkontakt.)

2. Stehen den Beschäftigten für Ausbein-, Auslöse- und Zerlegearbeit bei der Fleischbearbeitung Stechschutzschürzen und fünffingrige Metallringgeflechthandschuhe zur Verfügung?

3. Tragen die Beschäftigten trittsicheres Schuhwerk mit rutschhemmender Sohle, geschlossenem Oberteil und Fersenhalt (Riemchen oder geschlossener Fersen-bereich)?

4. Steht den Beschäftigten in Bereichen, in denen mit Fußverletzungen zu rechnen ist (z. B. in der Topfspüle, bei Transport und Umsetzen von Großgebinden und großen Behältern), Nr. 3 entsprechendes Schuhwerk mit zusätzlichem Zehenschutz und geschlossenem Fersenbereich zur Verfügung?

5. Steht den Beschäftigten in Bereichen, in denen mit Durchnässen des Schuhwerks zu rechnen ist, flüssigkeitsdichtes Schuhwerk mit rutschhemmender Sohle und Zehenschutzkappe zur Verfügung?

 

10.2 Hautbelastung Stehen an den Handwaschplätzen Hautschutz- und Hautpflegemittel zur Verfügung und besteht ein Hautschutzplan? Hinweis: Es können eventuell noch andere Beurteilungsbogen zur Gefährdungsbeurteilung für diesen Arbeitsbereich infrage kommen, z. B. der Beurteilungsbogen für Büroarbeitsplätze, Bildschirmarbeitsplätze, Hauswirtschaftsdienst.


01/06/2018 06:42 AM
So sparen Gastronomen wertvolles Geld

Grundlegende Infos und Tipps

Selbständige Gastronomen müssen sich um etliche Dinge kümmern, und das täglich und fortlaufend. Umso wichtiger ist es, genau abzuwägen, welche Aufgaben selbst übernommen und welche ausgelagert werden sollen. Dabei geht es primär um das Kosten-Nutzen-Verhältnis.

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Aufgabenteilung: Eigeninitiative kann sinnvoll sein

Die Zubereitung der Produkte sowie die Bewirtung der Gäste ist das Kerngeschäft des gastronomischen Gewerbes. Auch bei Einkauf und Hygiene führt kein Weg an der Eigeninitiative vorbei. Bei einigen anderen Themenbereichen jedoch schon. Zum Beispiel bei Werbung und Marketing: Hier steht eine Vielzahl professioneller Dienstleister bereit, um gegen Bezahlung für maximale Resultate zu sorgen. Oft ist das auch sinnvoll, da dieses Gebiet vielen Gastronomen fachfremd ist. Sobald Themen wie Suchmaschinenoptimierung oder Online-Werbung ins Spiel kommen, gilt das erst recht, da es ohne Erfahrung und Know-How kaum möglich ist, eine Rendite zu erzielen.

Dennoch gibt es selbst hierbei viele Details, bei denen es sich lohnt, selbst die Ärmel hochzukrempeln. Dadurch können nämlich teils erhebliche Kosten gespart werden, ohne dass das Ergebnis darunter leidet. Ein gutes Beispiel sind Visitenkarten, Speisekarten oder Werbe-Flyer: Wer diese selbst gestaltet und ausdruckt, kommt sehr günstig davon und auch der technische Aufwand ist nicht hoch. Schließlich werden nur ein Computer sowie ein Multifunktionsdrucker benötigt; ersterer ist normalerweise ohnehin vorhanden und letzterer ist online für sehr kleines Geld erhältlich.

Davon profitieren vor allem kleine Betriebe oder solche, die gerade erst gestartet sind und die Kosten so gering wie möglich halten möchten. Gerade in der Gründungsphase ist Liquidität schließlich oft der entscheidende Punkt, von dem Erfolg oder Misserfolg abhängen.

Sicher, effizient und günstig: Finanzen mit IT-Unterstützung

Weitere wertvolle Unterstützung gibt es im Bereich Finanzen und Buchhaltung. Inzwischen können Gastronomen auf Software-Lösungen zurückgreifen, die ebenso einfach zu bedienen wie hochgradig effektiv sind. Die Folge: Die Finanzen bleiben mit wenig Aufwand so übersichtlich wie möglich und viele Aufgaben können sogar automatisiert werden. Angesichts der etlichen Posten, die in der Gastronomie monatlich anfallen, ist diese digitale Hilfe ein Segen, auf den kaum noch ein Betrieb verzichten möchte.

Da die Lizenzpreise auch für Kleinabnehmer immer weiter gesunken sind, sollten die Kosten kein Hindernis sein. Ergänzend kann es nicht schaden, einen Blick auf die bekanntesten Gratis-Büroprogramme zu werfen. Tools wie der SL-Urlaubsplaner eignen sich nicht nur für eine übersichtliche Urlaubsplanung, sondern erfassen auch andere wichtige Werte wie Krankheitstage, Gleitzeit und Überstunden. Viele Aufgaben lassen sich also sogar ganz ohne Kosten bewältigen und wer die Entwicklungen in der digitalen Welt kennt, der kann bereits ahnen, dass es in Zukunft noch viel mehr Lösungen dieser Art geben wird. Es lohnt sich also immer, einen Blick über den gastronomischen Tellerrand hinaus zu werfen, um den eigenen Betrieb von innen zu stärken.

Bild: ©istock.com/andresr

10/19/2017 05:36 AM
Buchhaltung in der Gastronomie

Grundlegende Infos und Tipps

Als in Deutschland ansässiger Betrieb kommt man um eine sorgfältige und vollständige Buchhaltung nicht herum – zumindest dann nicht, wenn man sich Ärger mit dem Finanzamt ersparen möchte. Selbstverständlich gilt das auch für die Gastronomie. In dieser Branche werden aber leider immer wieder Fehler beim Erstellen von Bilanzen & Co. gemacht, da die Bücher häufig nur sehr stiefmütterlich behandelt werden.

Buchhaltung in der Gastronomie

Da das im schlimmsten Fall zur Folge haben kann, dass man seine Konzession verliert oder so hohe Strafzahlungen leisten muss, dass man seinen Betrieb schließen muss, sollte man es aber natürlich tunlichst vermeiden und stattdessen dafür sorgen, dass man seinem Steuerberater oder Buchhalter stets vollständige Unterlagen übermittelt. Eine Buchhaltungssoftware wie die des Freiburger Marktführers Lexware oder Freefibu hilft auch Laien dabei, diese Vorgaben einzuhalten.

Welche Art der Buchführung muss angewendet werden?

Im Rechnungswesen wird grundsätzlich zwischen zwei verschiedenen Formen der Buchhaltung unterschieden: Der Doppik und der Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR). Welche der beiden verwendet werden muss, hängt von der Rechtsform des jeweiligen Unternehmens sowie dessen Umsatz ab. Den Regeln der doppelten Buchführung unterliegen Betriebe, die

  • Als OHG, AG, KG oder GmbH geführt werden oder
  • Im vergangenen Geschäftsjahr einen Umsatz von mehr als 600.000 € respektive einen Gewinn von mehr als 60.000 € erwirtschaftet haben.

Für alle anderen, also auch für viele Gastro-Betriebe, gilt: Die vereinfachte Form, sprich die Einnahmen-Überschuss-Rechnung, reicht aus. Anstatt sich also mit verschiedenen Büchern und Konten zu beschäftigen, muss man lediglich alle Ausgaben und Einnahmen in einer einzelnen Liste vermerken. Dabei muss selbstverständlich chronologisch und lückenlos vorgegangen werden. Enthalten die Zahlen Löcher, erfolgen Schätzungen des Finanzamtes – und dass die nicht gerade günstig für den Wirt ausfallen, dürfte niemanden allzu sehr überraschen.

Soll-Buchhaltung vs. Ist-Buchhaltung

Die EÜR kann auf zwei verschiedene Arten geführt werden, nämlich als Soll- oder Ist-Buchhaltung. Während bei letzterer nur tatsächlich getätigte Zahlungen und erhaltene Einkünfte berücksichtigt werden, spielen bei ersterer auch noch nicht beglichene Rechnungen eine Rolle – sowohl eingehend als auch ausgehend. Dadurch kann man als Gastronom die Vorsteuerbeträge noch nicht bezahlter Rechnungen vom Fiskus fordern. Auf der anderen Seite muss man zwar auch die Umsatzsteuer für noch ausstehende Zahlungen von Kunden vorstrecken, diese Beträge sind in der Gastro-Branche jedoch meist verschwinden gering. Die Soll-Buchhaltung ist also definitiv vorzuziehen, zumal sie die deutlich bessere Grundlage für betriebswirtschaftliche Auswertungen ist.

Aufbewahrungspflichten beachten!

Belege, Rechnungen & Co. werden sorgsam verbucht und gemeinsam mit den Unterlagen aufgehoben, am Ende des Jahres kommen sie über den Steuerberater zum Finanzamt, und fertig! Das hört sich zwar sehr schön an, ist aber leider nicht so einfach. Der Gesetzgeber sieht vor, dass Betriebsprüfungen auch im Nachhinein vorgenommen werden können. Kann man dann die Unterlagen der letzten Jahre nicht lückenlos vorlegen, war die ganze Arbeit umsonst und es gibt Probleme mit dem Fiskus. Die Aufbewahrungspflicht sollte also unbedingt eingehalten werden. Je nach Art des Belegs müssen diese Nachweise mindestens für sechs, manchmal sogar für zehn Jahre aufgehoben werden.

Besondere Aufmerksamkeit für Personalkosten

Die Kosten für Mitarbeiter gehören zu den größten Posten, die man als Gastronom auf der Ausgabenseite verbucht. Dementsprechend muss man dabei ganz besondere Vorsicht walten lassen und peinlich genau darauf achten, alle Abgaben abzuführen und diese Arbeit genaustens zu dokumentieren. Da hier großes „Betrugspotential“ herrscht, wird dieser Posten vom Finanzamt besonders genau unter die Lupe genommen.


09/29/2017 11:55 AM
Ärgernisse beim Einkauf

versteckte Preiserhöhungen und Betrug

Einkauf ist auch Vertrauenssache. Umso erstaunlicher und ärgerlicher ist die Erkenntnis, dass dieses Vertrauen oft mit Füßen getreten wird. Warum?

Weil die Profitgier der Anbieter groß ist und die Verantwortlichen einfach denken, dass der Verbraucher blind und doof ist. Zu Recht? Manchmal, aber oft sind die Tricks und Kniffe raffiniert und der wahre Endpreis gut versteckt.

Hier ein paar Beispiele:


 

 

1. Überhöhter UVP

Anbieter werben mit 70% Preisnachlass zur unverbindlichen Preisempfehlung. Wer glaubt denn daran? Aber die Schnäppchenjagd in Deutschland kennt keine Grenzen.

 

2. Brutto/ Nettopreise

Klar, der Unternehmer rechnet immer mit Nettopreisen. Aber für eine ordentliche Transparenz sollte doch auch der Bruttopreis mit angegeben werden. In manchen Prospekten einiger Anbieter geschieht das oft nicht.

 

3. Mindere Qualität von Aktionswaren

Ein Anbieter der für Produkte „Made in Germany“ bekannt ist bringt Waren auf den Markt die für diese Marke sehr günstig erscheinen. Doch oft ist diese Ware nicht in Deutschland produziert worden. Manchmal wird auch nur die Endmontage in der BRD vollzogen. Das schlimme ist, dass er trotzdem mit „made in Germany“ werben darf. Von der mangelnden Qualität mal ganz zu schweigen.

 

4. Kein Preisvergleich möglich

Produzenten liefern einem Anbieter eine Produktlinie, die nur für ihn produziert wurde.

(Bei großen Abnahmemengen ist das heute Gang und Gebe). Dadurch ist ein Preisvergleich sehr schwierig, da es nur durch die Eigenschaften des Gerätes funktioniert. „Wenn Sie dieses Gerät woanders billiger finden bekommen Sie nochmals 10% Rabatt“. Na, fällt der Groschen?

 

5. Mindermengenzuschlag

Oje, Servicewüste Deutschland. Da sitzt man viel Zeit in einem Onlineshop, hat endlich das Produkt preisgünstig gefunden (auch die Portokosten sind akzeptabel) und dann soll man (bei einem Einkaufswert unter 20,00 € einen Mindermengenzuschlag von 5,00€ bezahlen?

 

6. MWST auf Warenwert und Porto gerechnet

Zugegeben dabei handelt es sich nur um Cent Beträge, aber Fair geht anders.

Ärgernisse beim Einkauf

 

7. Lieferkosten zu hoch

Es ist OK wenn sich die Lieferkosten aus Porto und Verpackung errechnen. Viele

Anbieter rechnen dann aber noch was oben drauf. Nicht zuviel, dass der Kunde sagt:

„das ist jetzt aber unverschämt“, aber alles unter 10,00€ wird heute irgendwie akzeptiert.

Das sind fast 20 Mark. Jaja ich weiß…

 

8. Unübersichtliche Typen Bezeichnung

Anbieter können Preisvergleiche nicht leiden. Produzenten liefen daraufhin eine Unzahl

an Typen auf den Markt. So wird aus dem XF-A 2017b ein XG- A 2017b oder ein XF-A

2017c oder war es h und wo genau liegt der Unterschied, dass sich da ein Mehrpreis von

50€ rechtfertigt.

 

9. Unberechenbare Transportkosten

Es gibt tatsächlich Anbieter, die pro Produkt Transportkosten berechnen. Eigentlich

schon fair, wer ein großes Teil kauft bezahlt auch mehr Transportkosten. Aber bei einer

Bestellung von hunderten Produkten ist das wirklich eine Zumutung.

 

10. Gleiches Produkt- anderer Name, anderer Preis

Da blättert man den Katalog durch und sieht doch den eigenen Grill genau baugleich,

aber mit einem anderen Typenschild. Gut war nur, dass er 30,00€ teurer war- andersrum

wäre es ärgerlich.

 

11. Gleicher Anbieter- ständig wechselnde Preise

Klar jeder macht mal Angebote und variiert die Preise. Wir haben aber Anbieter

gefunden, die täglich die Preise ändern. Die Technik macht es zwar möglich, aber uns

Kunden nervt diese Tatsache- sind doch nicht an der Börse.

Also liebe Strategen. Es mag ja sein, dass es noch weitere Möglichkeiten gibt, uns das

Geld aus der Tasche zu ziehen. Vielleicht merken wir es auch nicht immer. Aber denkt

daran, dass viele Kunden gar nicht sooo doof sind und dass viele gar nicht mehr bei

euch Schlauköpfen einkaufen, weil sie sich einfach nur verarscht fühlen. Denn Vertrauen

muss man sich verdienen.

 

Eine gute Quelle für Lieferantenvergleiche in der Gastronomie ist übrigens das Webportal gastrooh


09/25/2017 06:06 AM
Casino-Restaurant – Spiel, Spaß, Gaumenfreude pur!

Ein luxuriöses Dinner und eine unterhaltsame Casinoerfahrung passen sehr gut zusammen.

Menschen lieben es zu spielen und Menschen lieben es gut zu essen. Das haben auch viele Casinobetreiber mittlerweile gemerkt und haben ein Restaurantbetrieb in ihre Casinos integriert. Zweifelsfrei kann man sich viele seiner Spielleidenschaft widmen, jedoch muss man auch ab und zu eine Pause einlegen und was zu sich nehmen und was bietet sich da besser an, als im anliegenden Casino-Restaurant köstlich zu speisen? 

Fachkräftemangel Gastronomie



Casino-Restaurant – Spiel, Spaß, Gaumenfreude pur!

Online Blackjack bis die Köstlichkeiten serviert werden

Viele dieser Restaurants versüßen ihren Gästen die Wartezeit, indem sie Tablets verteilen, mit denen sich die Gäste sich im gleichnamigen Online Casino anmelden können. Dort können sie dann bei ein paar Runden Online Blackjack, Roulette, Baccarat oder Poker gegeneinander antreten, bis die köstlichen Speisen serviert werden. Die Anmeldung erfolgt kostenlos und die Spieler können sich, nach dem Essen, ihren Gewinn in Jetons auszahlen lassen, um sie dann im Casino nebenan einzusetzen. Ein wahres Paradies für spielende Feinschmecker! Wir stellen Ihnen nachfolgend ein paar der außergewöhnlichen Casinorestaurants vor:

 

The Grill – Baden-Baden

Als Teil des Casinos Baden-Baden, dürfen sich die Gäste in diesem Restaurant auf eine reizvolle Atmosphäre in einer klassisch-modernen Einrichtung freuen. Erst vor einiger Zeit umgebaut erstrahlt das Restaurant jetzt in neuem Glanz und Freunde des klassischen Spiels, Genießer und Feinschmecker können sich gleichermaßen wohlfühlen. Auf der Karte finden sich Köstlichkeiten wie Jakobsmuscheln über Sushi bis hin zu Fine de Claires und Beef-Spezialitäten, die jeden Gaumengeschmack überzeugen.

 

Joker’s - Wiesbaden

Das Joker’s Casino-Restaurant gehört zur Spielbank Wiesbaden. Den Gästen werden hier leckere Salate, Pasta-Gerichte und Schnitzel in verschiedenen Variationen geboten. Ein sehr angenehmes Servicepersonal begrüßt und bedient die Besucher. Man darf sich auf eine gute Qualität und angemessene Preise freuen.

 

Casino Zollverein - Essen

Das Casino Zollverein lädt mit seinem charmanten Restaurant zum Verweilen ein. Bei fast jedem Besuch wird der Gast mit einem frischen und abwechslungsreichen Anblick erfreut, denn die Dekoration wechselt regelmäßig. Die Köche bringen stets neue Innovationen und Verbesserungen ein, was dem Feinschmecker eine abwechslungsreiche Küche beschert.

 

Cuisino - in Österreich ist das Dutzend voll

Unter der Marke Cuisino vereint, wird an den schönsten Plätzen des Landes, in herrlichem Ambiente mit südlichem Flair, den Gästen der Casinos Austria ein Gesamterlebnis angeboten. Betreut durch bestens ausgebildete Mitarbeiter, ein internationales Spielangebot und beliebten Eventbühnen, wird der Wohlfühlfaktor durch kulinarische Spitzenleistungen, der Restaurants, die stets am Puls der Zeit bleiben, ergänzt.

 

Restaurant Guy Savoy - Monnaie de Paris

Nehmen Sie Ihre Gewinne und besuchen Sie das Savoy, das Pariser Flaggschiff, des 3-Michelin-Sterne-Kochs, in einem der schönsten Monumente der Hauptstadt. Nach dem Motto ‚Kochen ist die Kunst, Produkte voller Geschichte in Freude zu verwandeln‘ werden die Gäste mit Köstlichkeiten wie der weltberühmten Artischockensuppe mit schwarzen Trüffeln oder ein gegrilltes Seebarschfilet mit Trompetenpfifferlingen, verwöhnt. Genau der Ort, um sich wie ein High-Roller zu fühlen.

 

Robuchon au Dome - Grand Lisboa, Macau

Beim Besuch dieses Feinschmeckerrestaurants erwartet jeder Gast ein kulinarisches Erlebnis der Extraklasse. In der Kuppel des Lisboa Hotels machen die raffiniert und in liebevoller Filigranarbeit zubereiteten Speisen, Appetit auf etwas ganz Besonderes. Die einzelnen Gänge sind köstliche Hingucker.

Ein Besuch im Robouchon Macao und dessen Casino lohnt in jeder Hinsicht.



09/22/2017 03:53 AM
7 Einfach Maßnahmen um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken

Es ist Zeit zum Handeln

Früher ging es oft um Personalkosten zu sparen. Heute steht die Frage: bekomme ich eigentlich das benötigte qualifizierte Fachpersonal um anfallende Aufgaben zu bewältigen?

 

Wir möchten hier gar nicht auf einzelne Punkte lang eingehen, sondern „nur“ einmal als Überblick auflisten. Überlegen Sie welche Maßnahmen in Ihrem Betrieb umsetzbar sind und wo Sie noch an sich arbeiten können. Es ist höchste Zeit zum Handeln.

Fachkräftemangel Gastronomie



 

  • Arbeitsabläufe optimieren

Welche Arbeiten müssen von Fachkräften erledigt werden, welche können ungelernte
Hilfskräfte erledigen?
Können Fremdfirmen diese Aufgaben übernehmen (Outsourcing)

  • Urlaubs und Dienstpläne optimieren

Flexible Arbeitszeitmodelle können Lösungen für schwankende Auslastungen
bedeuten.

  • Ein guter Ausbildungsbetrieb werden

Auch wenn Azubis oft nach der Ausbildung den Betrieb wechseln, ist nie
ausgeschlossen, dass dieser dort nach Jahren wieder landet.

  • Auf die Bedürfnisse der einzelnen Mitarbeiter eingehen

Gute Mitarbeiter müssen gehalten werden. Das funktioniert nicht nur über Geld.

  • Mitarbeiter schulen

Sie haben gute Lehrer vor Ort- Ihre Fachkräfte. Nutzen Sie das Potenzial und machen
Sie aus allen Mitarbeitern Allrounder.

  • Vorstellungsgespräche gut vorbereiten

Mal gucken wer da kommt und ob wir den gebrauchen können war gestern. Vielleicht
sitzt dort ein ungeschliffener Diamant vor ihnen. Finden Sie es heraus und präsentieren
Sie sich.

  • Ausgeschiedene Mitarbeiter zu einem späteren Zeitpunkt wiederholen

Es gibt viele außerbetriebliche Gründe warum ein Mitarbeiter aus persönlichen das
Unternehmen und temporär auch den Arbeitsmarkt verlässt (Elternzeit, Krankheit,
Pflege eines Familienangehörigen …). Bleiben Sie in Kontakt.

  • Neue Mitarbeiter- Gruppen integrieren

Sie wollten immer nur die Besten, die Fittesten und die Fleißigsten. Warum eigentlich?
Haben Sie mal überlegt, ob auch Menschen mit schwacher Vorbildung, körperlichen
Einschränkungen oder fehlender Ausbildung nicht auch von Ihnen zu einer guten
Fachkraft ausgebildet werden kann?

 

Ja es ist kompliziert, ja es wird Sie anfänglich Geld und Nerven kosten. Wer aber

jetzt nicht reagiert, wird es Zukunft noch schwerer haben, anfallende Aufgaben zu

bewältigen und Herausforderung bringen auch neue Chancen.



09/22/2017 02:58 AM
Wareneinsatz Kontrolle und Checkliste

Vertrauen ist gut- Kontrolle ist besser

Sie haben Ihre Verkaufspreise kalkuliert und eigentlich sollten die Kennzahlen im grünen Bereich liegen. Dennoch am Monatsende kommt regelmäßig das große Erwachen. Wareneinsätze über 40% sind in der Gastronomie keine Seltenheit.

 

 

Oft wird dann mit einer Erhöhung der Verkaufspreise geliebäugelt, doch sind diese Preise am Markt bei Ihren Gästen überhaupt noch durchsetzbar?



 

Woran liegt also der erhöhte Wareneinsatz (in €) und Warenverbrauch (Menge).

Nicht selten werden erhöhte Einkaufspreise in der Kalkulation vernachlässigt. Was aber viel öfter passiert ist die Bereinigung des Verbrauchs durch andere Faktoren.

Kontrollieren Sie einmal an zwei oder drei A- Produkten (also die einen hohen Durchlauf haben und auch im Einkauf teuer sind) und erkennen Sie dabei wo Ihre Ware und somit Ihr Geld bleibt.

 

Diese Liste wird Ihnen dabei helfen.

Download der Liste auf unserer Webseite gratis- gastro- Info


08/30/2017 05:06 AM
Maschinensteuerung in der Nahrungsmittelproduktion

Einwandfreie Produkte durch technische Perfektion

Jedes Industrieunternehmen hat andere Herstellungsverfahren und differiert in den Umgebungsbedingungen der Produktion. Vor allem in der Nahrungsmittelindustrie liegen sehr unterschiedliche Gegebenheiten und Situationen vor. So fallen beispielsweise bei der Produktion von Mehl sowie bei der Verarbeitung von Körnern jeglicher Art viele Abfälle an. Mitunter entsteht sogar Feinstaub. Anders ist es bei der maschinellen Produktion von Lebensmitteln, die beispielsweise in Dosen konserviert werden. Gleich ist nahezu bei allen größeren Lebensmittelproduzenten, dass die Arbeitsprozesse mit Hilfe eines Industrieterminals gesteuert werden. Die moderne Produktion ist nicht nur von innovativen PCs abhängig, sondern sie benötigt vor allem IT-Technik, die hohen Belastungen, etwa durch Schmutz und Staub, standhält.

Acrylamid in der Gastronomie



Industrieterminals – Was verbirgt sich dahinter?

Industrieterminals, wie sie zum Beispiel von Hematec hergestellt werden, sind PCs, die auf die Bedürfnisse des jeweiligen Unternehmens und des jeweiligen Unternehmensbereichs ausgerichtet sind. Dabei werden entsprechende Hard- und Softwarestandards angewendet. Wie andere Geräte in der Lebensmittel- und Gastroindustrie auch, darf ein Industrieterminal nur wenig Platz einnehmen. Es muss daher nicht nur kompakt sein, sondern vor allem robust und langlebig. Dies ist eine deutlich höhere Anforderung an die einzelnen Komponenten der Hardware der IT-Technik als beispielsweise bei PCs in einer Office-Situation. In der Nahrungsmittelherstellung müssen die Terminals der täglichen Beanspruchung rund um die Uhr, Tag für Tag trotzen. Selbst dann, wenn es in der Produktionsumgebung zu einer deutlichen Staubentwicklung oder Hitzeeinwirkung kommt, muss es zuverlässig und einwandfrei funktionieren.

Was Industrie-PCs leisten

Industrie-PCs passen sich ihrem Einsatzgebiet an, sie sind äußerst robust, stabil und kompakt. Zur Sicherstellung der Fertigungsqualität sind sie aus der Lebensmittelproduktion heute nicht mehr weg zu denken. Nur mit ihrer Unterstützung kann zum Beispiel bei der Herstellung von Brot die genaue Zusammensetzung bestimmt werden. Die Einsatzmöglichkeiten im Überblick:

  • Steuern und Visualisieren des Produktionsprozesses
  • Bestimmen des Mischverhältnisses
  • Überwachung des Ressourcenverbrauchs
  • Erfassung von Produktionsdaten
  • Steuern und Kontrollieren von weiteren Geräten
  • Dokumentieren und Kontrollieren der Prozesse

Gerade bei Lebensmitteln kommt es auf die Einhaltung hygienischer Standards und Belastbarkeit an. Daneben sind Ressourcen zu kontrollieren sowie Prozesse zu dokumentieren. Die Geräte werden in einen Schaltschrank oder in ein Steuerpult untergebracht. Nahezu alle Panel PCs verfügen über einen Touchscreen, der mit Handschuhen bedient werden kann. Diese Eigenschaft ist sehr wichtig, denn mitunter sind Schutzmaßnahmen in der Arbeitssituation der Mitarbeiter zu berücksichtigen. Es müssen also nicht nur der PC, Bildschirm und die Tastatur rauen Umgebungsbedingungen standhalten, sondern zum Teil auch die dort beschäftigte Belegschaft. Ein Industrieterminal muss bestimmte Normen und Richtlinien erfüllen. Aus diesem Grund liegen die Preise eines Industrieterminals weit über dem eines herkömmlichen Office-PCs.

Bild: ©istock.com/chinaface


08/24/2017 06:31 AM
Mangelnde Finanzressourcen bei der Gastro-Gründung vermeiden

Liquidität kontra Risiko

Man kann für die Eröffnung eines Restaurants Kredite bis tief hinein in die fünfstelligen Beträge aufnehmen, steht aber am Ende äußerst schlecht da, wenn das Restaurant nicht läuft. Vor allem dann, wenn die Gastro-Gründung ein festes Vorhaben ist, aber noch einige Jahre braucht, lohnt es sich deshalb, einen vernünftigen Stamm an Eigenkapital aufzubauen, um dieses zum späteren Zeitpunkt zu nutzen. Doch wie kann das ohne besonderes Risiko gelingen?

Acrylamid in der Gastronomie



Fester monatlicher Sparbetrag

 

Der Schritt ist relativ einfach und absolut risikofrei. Es geht einfach erst einmal darum, ab sofort so viel Geld wie möglich für das spätere Vorhaben Beiseite zulegen. Dafür gibt es zwei verschiedene Wege. Entweder, man legt am Ende des Monats alles zurück, was auf dem Girokonto noch übrig ist; oder man definiert einen festen Sparbetrag pro Monat, der gleich zum Monatsanfang auf ein Sparkonto wandert. Bei der ersten Variante steht das gesamte Einkommen abzüglich Fixkosten zur Verfügung und es bleibt dem Zufall überlassen, was am Ende des Monats übrig ist. Dementsprechend bleibt es auch dem Zufall überlassen, was am Ende des Jahres zusammenkommen.

 

Bei der zweiten Variante schafft man Kontinuität; die Sache ist skalierbar. Empfehlenswert ist es, 10 Prozent des Nettoeinkommens als Sparbetrag zu berücksichtigen. Das ist auch eine der Grundregeln für den richtigen Umgang mit Geld. Falls am Monatsende noch mehr übrig ist, schiebt man es ebenfalls aufs Sparkonto und sorgt für eine Art Bonusbetrag.

 

Beispiel: Wer monatlich 300 Euro fest zurücklegt, kommt am Ende des Jahres bei 3.600 Euro raus, ohne sich eingeschränkt zu haben. Wenn durchschnittlich noch weitere 150 Euro pro Monat übrig bleiben, kommen 1.800 Euro jährlich dazu; Gesamtergebnis: 5.400 Euro. Angenommen, die Restaurantgründung soll in 10 Jahren erfolgen, ist bis dahin ein Eigenkapital von 54.000 Euro herangewachsen.

 

 

Kurzfristige Geldanlage

 

Den monatlichen Sparplan kann man durch weitere kurzfristige Geldanlagen noch aufstocken. Insbesondere ist hierfür das sogenannte Festgeld zu empfehlen. Beim Festgeld wird ein bestimmter Betrag für eine längere Zeit unwiderruflich auf einem Konto verschlossen und jährlich verzinst. Die Zinsen sind aktuell aufgrund des Zinstiefs bei der Europäischen Zentralbank zwar nicht üppig, aber wer mit dem monatlichen Sparplan jetzt beginnt und dann in beispielsweise fünf Jahren den bis dahin ersparten Betrag zurücklegt, könnte genau richtig fahren. Es ist gut möglich, dass die Zinssituation in fünf Jahren schon wieder ganz anders aussieht und bessere Renditen erzielt werden können.

 

 

Längerfristige Geldanlage

 

Falls schon jetzt ein gewisser Sparbetrag zur Verfügung steht, ist zu empfehlen, diesen langfristig in Aktien, Fonds und ETF-Systeme zu investieren. Zwar heißt es dazu immer wieder, dass es zu risikoreich sei und man alles verlieren kann; insbesondere bei Fonds und ETFs trifft dies aber nicht zu. Einerseits wird das Risiko durch die Verteilung auf verschiedene Aktien und Anleihen gestreut, weshalb Kursschwankungen immer relativ sind. Die einen Kurse sinken, die anderen Kurse steigen und gleichen sie aus. Andererseits ist es so, dass man bei Fonds und ETFs ohnehin nicht tagesgenau gucken sollte, wie viel Gewinn wegfällt oder dazukommt. Es handelt sich um langfristige Geldanlagen, die auf genau solche Zeiträume wie die Restaurantgründung in 10 Jahren oder sogar noch weiterer Entfernung zugeschnitten sind. Schaut man sich die generelle Entwicklung in solchen Zeitspannen an, ist eigentlich immer mit einem attraktiven Gewinn zu rechnen. Man sagt, dass Fonds und ETFs innerhalb von 10 Jahren eine Durchschnittsrendite von etwa 7 Prozent erzielen. Bei einer Anlagesumme von 10.000 Euro kämen am Ende also 7.000 Euro extra heraus.

Die Frage ist, ob man mit dem optimalen Sparplan für die Restaurantgründung überhaupt noch einen Kredit benötigt oder nicht schon selbst mit dem ersparten Eigenkapital auskommt. Das ist ein Rechenexempel, das jeder für sich durchrechnen muss. Jedoch sollten die Tipps dieses Artikels optimal dazu beitragen können, den Traum des eigenen Restaurants schon bald erfüllen zu können. Alle anderen Voraussetzungen zur Gründung eines Restaurants müssen jedoch auch beachtet werden. Das Kapital ist zwar nicht unerheblich, allerdings ist es auch nicht der einzige Faktor in der Planung.

 

Bild 1: ©istock.com/ben-bryant Bild 2: ©istock.com/MarianVejcik



07/28/2017 04:19 AM
10 Fragen und Antworten zum Thema Acrylamid

Röststoffe auf dem Prüfstand

Gibt es bald keine knusprigen Pommes mehr? Werden Chips bald blass in Tüten abgefüllt und Kaffee nicht mehr geröstet? Quatsch- Fakt ist es wird zwar einen neue Verordnung 2018 geben- diese wird aber eher die Industrie betreffen. Sie sollen die Herstellungsprozesse weiter optimieren um den Acrylamidgehalt zu senken. (Produktauswahl und Herstellungsverfahren)

Hier einmal 10 Fragen und Antworten zum Thema Acrylamid

Acrylamid in der Gastronomie


Was ist Acrylamid?

Acrylamid wird industriell zur Herstellung von Kunst- und Farbstoffen verwendet. Der Stoff wurde 1949 erstmals synthetisiert und wird seit den 1950er Jahren vor allem zur Herstellung von Polyacrylamid verwendet. Unvernetzte Polymere von Acrylamid sind meist wasserlöslich und werden als Stabilisatoren oder Flockungsmittel in vielen Anwendungen, beispielsweise in der Trink- und Abwasseraufbereitung, als Verpackungsmaterial und Bindemittel für Papier und Pappe verwendet. Vernetzte Polyacrylamide sind nicht löslich und quellen in Wasser auf, sie werden insbesondere als Trägermaterial für biochemische Analysen eingesetzt. In Lebensmitteln wird Acrylamid auch beim Backen, Rösten, Grillen, Frittieren und Braten als Nebenprodukt bei der Bräunungsreaktion (Maillard-Reaktion) gebildet. Bei starker Erhitzung von kohlenhydratreichen Lebensmitteln, die zudem noch einen hohen Gehalt der Aminosäure Asparagin aufweisen, kommt es zur Bildung größerer Mengen Acrylamid. Die Acrylamidbildung beginnt bei Temperaturen von über 120 °C und steigt bei 170-180 °C sprunghaft an.

 

Wie wird Acrylamid aufgenommen?

Acrylamid kann über die Nahrung, über die Haut oder über die Atmung in den Körper gelangen. Es wird im Körper verteilt und verstoffwechselt. Sowohl Acrylamid als auch die Stoffwechselprodukte können die Plazenta passieren und in die Muttermilch übergehen.

 

Worin besteht die gesundheitsschädigende Wirkung von Acrylamid?

Erfahrungen über gesundheitsschädliche Wirkungen von Acrylamid liegen aus dem Bereich des Arbeitsschutzes vor. So kann die Substanz bei Kontakt Augen und Haut reizen und die Haut für andere Stoffe sensibilisieren. In Mengen, mit denen der Verbraucher unter normalen Umständen bei weitem nicht in Kontakt kommt, kann Acrylamid auch Nervenschäden verursachen. Andere Wirkungen, die für den Verbraucher größere Bedeutung haben, sind bislang nur im Tierversuch nachgewiesen: Es ist bekannt, dass Acrylamid das Erbgut verändern und Krebs erzeugen kann. Hierzu wird Acrylamid in der Leber zu Glycidamid umgewandelt, ein Stoff, der als erbgutschädigend und krebserregend eingestuft ist. Die Ergebnisse einer neuen Langzeitstudie aus dem Jahr 2011 an Ratten und Mäusen zeigen, dass Acrylamid in Dosierungen von circa 300 bis 10.000 Mikrogramm pro Kilogramm Körpergewicht und Tag in zahlreichen Organen an der Krebsentstehung beteiligt ist. Dies ist übereinstimmend mit Ergebnissen aus älteren tierexperimentellen Studien. Die in den vergangenen Jahren durchgeführten epidemiologischen Studien über den Zusammenhang zwischen der Acrylamidaufnahme über Lebensmittel und der Krebsentstehung beim Menschen Seite 1 von 3 www.bfr.bund.de Bundesinstitut für Risikobewertung können eine krebserzeugende Wirkung von Acrylamid nicht sicher belegen. Bei diesen Studien wurden deutlich geringere Mengen des Stoffes über die Nahrung aufgenommen als die Dosierungen, die im Tierversuch verabreicht wurden.

 

Wie hoch ist die Belastung des Menschen mit Acrylamid?

Die stärkste für die Allgemeinbevölkerung zu berücksichtigende Acrylamidquelle ist das Rauchen. Es wird geschätzt, dass Raucher täglich mit 0,5 bis 2 Mikrogramm Acrylamid pro Kilogramm Körpergewicht belastet werden. Der Verzehr von Lebensmitteln ist die zweite wesentliche Quelle für Acrylamid. Das BfR geht derzeit von einer mittleren täglichen Belastung von circa 0,3 Mikrogramm Acrylamid pro Kilogramm Körpergewicht aus. Solche Expositionsschätzungen sind mit gewissen Unsicherheiten verbunden, da nicht immer alle Lebensmittel berücksichtigt werden können. Auch ein hoher Verzehr von relativ gering belasteten Lebensmitteln könnte zu einer hohen Acrylamidaufnahme führen.

 

Sind Kinder und Jugendliche durch Acrylamid aus Lebensmitteln besonders gefährdet?

Bezogen auf ihr Körpergewicht essen Kinder mehr als Erwachsene. Die Acrylamidbelastung kann daher deutlich höher sein als beim Erwachsenen, hängt aber auch bei Kindern stark von den individuellen Verzehrsgewohnheiten ab. Im ungünstigsten Fall, wenn große Mengen mit Acrylamid hochbelasteter Lebensmittel verzehrt werden, können täglich wenige Mikrogramm Acrylamid pro Kilogramm Körpergewicht aufgenommen werden. Welche Erkenntnisse gibt es über die schädliche Wirkung von Acrylamid während einer Schwangerschaft, z.B. Schädigung des Kindes, Risiko einer Fehlgeburt? Die vom Menschen über die Nahrung aufgenommenen Mengen an Acrylamid beeinträchtigen nach wissenschaftlicher Einschätzung weder die Entwicklung von Neugeborenen noch erhöhen sie das Risiko für Fehlgeburten. Dennoch sollten Schwangere und Stillende auf eine acrylamidarme Ernährung achten.

 

Welche Lebensmittel enthalten viel Acrylamid?

Den höchsten Gehalt an Acrylamid haben Kartoffelprodukte wie Chips, Kartoffelpuffer und Pommes frites sowie Getreideprodukte wie zum Beispiel Knäckebrot, Kräcker und Kekse. Da auch beim Rösten Acrylamid entsteht, ist Kaffee ebenfalls eine bedeutsame AcrylamidQuelle.

 

Ist bekannt, wie hoch die Belastung des Menschen mit Acrylamid durch andere Quellen als die Nahrung und das Rauchen ist?

Bislang ist davon auszugehen, dass andere Belastungsquellen vernachlässigbar sind. Sehr geringe Acrylamidmengen werden beispielsweise über das Trinkwasser aufgenommen. Für Acrylamid in Kosmetika wurden auf europäischer Ebene Regelungen getroffen, die den Restacrylamidgehalt deutlich beschränken, so dass die Belastung des Verbrauchers mit Acrylamid aus kosmetischen Mitteln heute als unerheblich angesehen wird.

 

Gibt es einen „tolerablen Grenzwert“ für die Aufnahme von Acrylamid?

Ein „Grenzwert“, bei dessen Unterschreitung ein Risiko für den Verbraucher ausgeschlossen werden kann, lässt sich nach derzeitigen Kenntnissen nicht festsetzen. Für die Festlegung eines solchen Grenzwertes wird üblicherweise ein bestimmter Sicherheitsabstand bei der Extrapolation von Tier zu Mensch berücksichtigt. Für Stoffe, die wie Acrylamid das Potenzial  sowohl das Erbgut zu schädigen als auch Krebs auszulösen, werden solche tolerablen Grenzwerte in der Regel nicht festgesetzt. Denn es ist davon auszugehen, dass theoretisch auch geringe Dosen gesundheitliche Risiken auslösen können. Das Risiko wächst, je mehr Acrylamid aufgenommen wird. Beim Umgang mit Acrylamid gilt daher derzeit das ALARA-Prinzip (As Low As Reasonably Achievable). Das heißt, dass die Aufnahmemenge so gering wie vernünftigerweise erreichbar gehalten werden soll. Im Rahmen des Acrylamid-Minimierungskonzeptes wurde vom Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) ein sogenannter Signalwert von maximal 1000 Mikrogramm pro Kilogramm für Lebensmittelprodukte festgelegt. Wird dieser Wert überschritten, treten die Überwachungsbehörden der Länder in einen Minimierungsdialog mit den betroffenen Herstellern. Durch Änderungen der Rezeptur oder des Herstellungsverfahrens wird dann angestrebt, den Acrylamidgehalt zu reduzieren.

 

Was können Verbraucher tun, um Acrylamid zu reduzieren?

Da Acrylamid zu den unerwünschten Stoffen gehört, die bei der Zubereitung von Lebensmitteln unter hohen Temperaturen entstehen, können nicht nur Hersteller von kohlenhydratreichen Lebensmitteln zur Acrylamidreduktion beitragen, sondern auch die Verbraucher, die solche Lebensmittel (z.B. Kartoffeln) zu Hause braten, grillen, backen, frittieren oder rösten. Der Anteil an Acrylamid hängt stark vom erhitzungsbedingten Bräunungsgrad der betroffenen Lebensmittel ab: Je dunkler das Produkt, desto mehr Acrylamid enthält es. Daher gilt die Faustregel „vergolden statt verkohlen“: Bei Temperaturen unterhalb von 180 Grad entstehen deutlich geringere Mengen an Acrylamid als bei höheren Temperaturen. 




07/15/2017 10:47 AM
Individuelle Geschenkideen

Photogeschenke sind nicht nur Photos

Egal ob für Geschäftspartner, Kunden, Gäste, Freunde oder Mitarbeiter- ein individuelles Geschenk kommt immer gut an und zeigt, wie wertvoll und wichtig einem der Beschenkte ist.

Das liegt einerseits daran, dass ein individuelles Geschenk vielleicht nicht einzigartig, aber selten ist, andrerseits muss man oft ein wenig Zeit investieren um etwas Individuelles zu schaffen.

Umweltschtz in der Gastronomie


Etwas leichter ist es da schon, wenn man eine Agentur oder Firma beauftragen kann seine eigenen Ideen umzusetzen. Eine gute und kostengünstige Möglichkeit ist hier das Bedrucken von Textilien, Grußkarten, Fotogeschenken und Accessoires.

Solche Dinge kann man in vielen Druckshops im Internet gestalten und bestellen. Wir wurden gebeten einen dieser Shops namens SMARTPHOTO zu testen und zu bewerten.

 

Was liegt da näher mal wieder ein Gewinnspiel für unser „Azubi-Webportal“ den gastro- monstern ins Leben zu rufen und dort individuelle Produkte zu verlosen.


Die Startseite des Shops wirkt modern, aufgeräumt und man weiß sofort worum es geht. Eine Auswahl an bedruckbaren Produktgruppen befindet sich sofort im Blickfeld.

Wir wollen ein paar T-Shirts mit einem Bild unserer gastro- monster bedrucken lassen. Nach ein paar Klicks sind Farbe, Typ und Größe gewählt. Die Auswahl an Textilien ist beschränkt, aber wenn die Qualität stimmt, passt das schon.

Man kann hier auf fertige Vorlagen zurückgreifen, wir aber wollen ja ein Monster T- Shirt selbst gestalten. Sehr gut sind hier Layout Vorlagen, die es ermöglichen auch (ohne Bildbearbeitungsprogramm Kenntnisse) ein witziges Bild zu kreieren, dass nicht nur einfach viereckig aufgesetzt wird. Auch schön, dass die Inklusivpreise (also Shirt und Druck) direkt daneben stehen.

 

Wenn die Fotovorlagen aus den eigenen Dateien eine ordentliche Auflösung und Größe haben, ist der Import ganz simpel. Ein Tool erlaubt die Skalierung und das Verschieben des Bildes. Mit ein paar Effekten kann man das Bild weiter individualisieren und verändern.

Shirt gestaltet und rein in den Warenkorb. Testweise haben wir hier noch ein Memory Spiel und Sticker mitbestellt. Die Bestellung lief einwandfrei, Bezahlmethoden sind reichlich vorhanden und auch eine Bestellbestätigung kam innerhalb von Sekunden.

Wie in der Bestellbestätigung angekündigt kam das Päckchen eine Woche später per Post. Diese Lieferzeit ist bei einem Druckshop normal und absolut im Rahmen. Die Produkte werden halt individuell angefertigt.

 

Die Qualität der Produkte entspricht allen Erwartungen, liegt sicherlich auch an den verwendeten Bildvorlagen. Der Preis für 2 T-Shirt, 4 Sticker und zwei Memory Spielen lag ungefähr bei 48,00€. In der momentanen Sommeraktion gibt es zusätzlich 20% Rabatt und eine Portofreie Lieferung. Da kann man wirklich nicht meckern.

 

Alles in allem war die Bestellung, der Ablauf und die Lieferung so, wie man sich das wünscht. Kostengünstig, gute Qualität, schnell und ohne Probleme.

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