derMarc guggt dann mal


20/11/2017 11:36 PM
Wohin, wohin?



24/09/2017 05:51 PM
Das plötzliche Interesse an den Nichtwählern

Wie die AfD den etablierten Parteien eine Chance gibt.

Mehr als bei den meisten vorangegangenen Wahlen hatte man 2017 bei der Bundestagswahl das Gefühl, es bestehe eine Wahlpflicht in Deutschland. Auch ich habe brav mein Kreuzchen gemacht, um Schlimmeres zu verhindern, wie einem nahegebracht wurde in Medien und Social Media. Trotzdem bleibt ein etwas schaler Nachgeschmack, man fühlt sich als ehemaliger Protest-Nichtwähler jetzt ein bisschen ausgenutzt und übertölpelt. Nicht jeder Nichtwähler ist politikverdrossen. Viele haben einfach die Hoffnung aufgegeben, dass sich mit den etablierten großen Parteien etwas ändert. Denn wie es der Kabarettist Volker Pispers so treffend sagte: »Wir wählen die Lokführer, die Weichen stellen andere.« Die letzten drei Jahrzehnte geht es immer in die gleiche Richtung völlig egal, wer von den etablierten Parteien in irgendeiner Koalition das Sagen hatte. Politik geht immer weiter am Volk vorbei, die Reichen werden reicher, die Armen ärmer. Wobei ich hierfür neben der Politik auch die Gewerkschaften verantwortlich mache, das aber ist ein anderes Thema.


Nun gut, der überzeugte Protest-Nichtwähler versucht also seit einigen Jahren der Politik zu vermitteln, dass sie kein interessantes Angebot macht, dass ein »Weiter so« nicht gewollt ist, ein »Nicht weiter so« jedoch nicht im politischen Angebot ist. Denn ist man taub und blickt ausschließlich auf die Ergebnisse der letzten Jahrzehnte, gibt es eben nur eine Richtung, egal wer in der Regierung sitzt oder saß. Bisher hat das die etablierten Parteien recht wenig interessiert, denn Nichtwähler sind ja nicht gefährlich. Und die Sieger der Wahlen behaupten dennoch, von der Mehrheit gewählt worden zu sein. Ja, von der Mehrheit der Wähler, nicht von der Mehrheit der Wahlberechtigten. Aber das stört ja keinen, denn an die Macht kommt man ja trotzdem. Die Fehler suchte man stets bei den Nichtwählern, nie bei sich selbst. Nach der letzten Wahl sollte die Briefwahl vereinfacht werden und somit wurde den Nichtwählern schlicht unterstellt, sie seien ja nur zu faul zum Wählen. Dann wurde darüber diskutiert, die Altersgrenze herabzusetzen, um die Herde des Stimmviehs zu vergrößern und bei jüngeren, leichter zu beeinflussenden Menschen landen zu können. Kurz: Die Fehler und Lösungen wurden überall gesucht, nur nicht bei den etablierten Parteien und deren Politik.


Jetzt gibt es plötzlich eine Partei, die viele dieser bisherigen Protest-Nichtwähler anspricht. Zum Glück längst nicht deren Großteil. Denn eines ist völlig klar, die AfD ist keine Alternative zu irgendwas, nicht wählbar und völlig indiskutabel. Doch jetzt werden aus etlichen Protest-Nichtwählern Protestwähler und die großen Parteien bekommen das Fracksausen. Sie werben um jeden Nichtwähler, der jetzt die Kastanien aus dem Feuer holen soll, welche die etablierten Parteien seit Jahrzehnten sehenden Auges ins Feuer kullern ließen. Man fühlt sich ausgenutzt und ein bisschen übertölpelt. Jahrelang hofft man, das »Weiter so« zu durchbrechen, endlich jemanden wachzurütteln und dann war doch alles vergebens, weil man die Demokratie an sich verteidigen muss.


Gut, ich war wählen. Nicht jedoch, weil ich für ein »Weiter so« bin, sondern weil es Schlimmeres zu verhindern galt. Ich sehe das als eine Chance für die etablierten Parteien. Sollten sie sich nach der Wahl jedoch hinstellen und behaupten, die Wähler hätten eindeutig ihre »Weiter so«-Politik bestärkt, weiß ich nicht, wie viele Protest-Nichtwähler sich das nächste Mal hinreißen lassen, die Kastanien für die großen Parteien aus dem Feuer zu holen. Es ist eine Chance, vergeigt sie nicht!

18/09/2017 07:41 PM
Die ersehnte Energiewende




26/08/2017 07:34 PM
Freier Kindergarten auch für Besserverdiener
Keine Kindergartengebühren mehr, das ist gut! Für alle? Nicht unbedingt., denn es kommt darauf an wer am Ende die Rechnung zahlt. Gut- und Besserverdiener kommen hier in den Genuss eines "Geschenkes", dass alle finanzieren. Das sind auch und vor allem wieder die kleinen und mittleren Gehälter, die in der Hauptsache von der Gebührenbefreiung profitieren sollten. Denn irgendwie muss das Geld ja wieder reinkommen, auch das, das denen geschenkt wird, die es bei weitem nicht nötig hätten. Ein Geschenk an die Besserverdiener, das wieder von den "Kleinen" finanziert wird. Gemeinschaft heißt eigentlich, dass die Starken die Schwachen unterstützen, nicht umgekehrt.
 
Nicht, dass ich etwas gegen Gleichbehandlung hätte. Nur sollte man dann auch die Einnahmenseite nicht vergessen und dort vielleicht an solchen Sachen sägen wie der Beitragsbemessungsgrenze. Ach so, is' ja Wahl …

21/06/2017 04:06 PM
Das Wahlrecht der Meute
Auch die Meute darf wählen. Das ist grundsätzlich kein Problem und es kann und darf in einer Demokratie auch nicht geändert werden. Wenn das Zusammenspiel zwischen wählender Meute und Politiker allerdings zu einem Problem wird, sollte man an den Politikern arbeiten und an der Meute. Demokratie lässt keine einfachen Lösungen zu!

11/06/2017 07:48 PM
Bei all den Rachegedanken derzeit ...
 


26/05/2017 04:00 PM
Maßanfertigung für eine Hexe
Nach längerer Pause ist es jetzt endlich wieder so weit. Ich habe wieder ein eBook veröffentlicht. Zum Einstieg nur eine Kurzgeschichte aber wieder ein Anfang.

Maßanfertigung
für eine Hexe

Schräge Kurzgeschichte über ein ungleiches Paar. Nichts ist mehr wie es war. Sie ist nun reich und quält ihn, er greift zum letzten Mittel - so gut er kann. Er ist eben doch kein heißer Macho, wie er es gerne hätte. Er ist nur ihr »Albertchen« …

eBook 0,49 Euro
ISBN: 9783744822114
 
Erhältlich u. a. bei
AMAZON | BoD | BUECHER | WELTBILD
 
 

13/05/2017 11:37 PM
Das fehlende Stück

Wer hat nur das fehlende Teil?


01/05/2017 04:53 PM
Weltverbesserer
 
 


01/04/2017 02:11 PM
Im Orchester



Ich gebe zu, der Posaunist war ich ;)

31/03/2017 02:02 PM
Irgendwas ist immer


23/03/2017 05:58 PM
Wo laufen denn die Frauen hin?
 
Wo laufen denn die Frauen hin? Also wenn’s brennt oder es sonst einen Notfall gibt. Nach der Gender-Diskussion um die Ampelmännchen sind mir jüngst doch die Hinweistafeln für die Notausgänge aufgefallen. Geht man also auch hier zwingend von einem Mann aus, wüssten die Frauen nicht, wo sie denn hinrennen sollten, wenn’s losgeht. Außer sie benutzen den normalen Ausgang. Der wäre ja frei, wenn die Männer durch den Notausgang hechten.
 
Wie aber sollte man das denn nun kenntlich machen? Sollte man ein Mann-Männchen nehmen und dazu ein Frau-Männchen - oder Frauchen? Streng genommen dürfte man aber nur paarweise flüchten. Das würde voraussetzen, dass man immer nur eine gerade Anzahl an Besuchern zu den Veranstaltungen lässt und auch Homo-Pärchen akzeptiert. Sonst wird es dann wirklich haarig. Vor allem, wenn die Homo-Pärchen dann auch ihre Gleichstellungsansprüche auf den Schildern anmelden, die haben derzeit aber noch andere Probleme, glaube ich.
 
Würde man also ein Frauchen zu dem Männchen malen, wäre es eine erste Lösung. Trüge dieses Frauchen dann aber einen Rock, heißt es wieder, man wäre sexistisch und verträte ein altes Frauenbild. Nimmt man eine Frau in Hosen mit langen Haaren, kommt der Einwand, es gibt auch Frauen mit kurzen Haaren und dafür Männer mit langen. Die tragen dann aber zumindest auch Hosen. So lange die Schotten auf ihrer Insel bleiben.
 
Grundsätzlich wär ich ja dafür, die Bilder einfach als Symbole zu sehen. Also sowohl auf der Ampel alsauch auf den Notausgangschildern. Die Ampel-Leutchen stellen also keine Menschen dar, sondern ein Symbol für Stehen oder Gehen. Gut, dafür könnte man auch andere Symbole nehmen. Zwei Fußabdrücke nebeneinander für Stehen und versetzte für Gehen. Aber sind das jetzt männliche oder weibliche Fußabdrücke? Man könnte ja auch kleinere Abdrücke nehmen für die Frauen. Andererseits gibt es auch kleinfüßige Männer und Frauen mit großen Füßen. Oh Gott ... habe ich gerade gesagt: »Frauen haben große Füße?« aus der Nummer komme ich nicht mehr raus.


06/03/2017 09:35 PM
Manchmal denke ich zu praktisch



22/02/2017 04:52 PM
Managergehälter
So, so, die SPD will die Managergehälter durch Gesetz begrenzen lassen. Das klingt in einem freien Staat zum einen recht seltsam, zum anderen wird dadurch kein einziger Arbeitnehmer auch nur einen Euro mehr bekommen.

Tatsächlich stehen die Managergehälter in keinem Verhältnis zu den Löhnen der Arbeitnehmer. Letztlich aber ist es mir völlig egal, wie hoch die Managergehälter sind, so lange sie nicht durch Niedriglöhne und Stellenstreichungen finanziert werden. Das sollte letztlich im Mittelpunkt stehen.

Auf diese Art der "Lösung" wird einzig und allein wieder die Neiddebatte im Land geschürt, die letztlich keinem etwas bringt. Statt dafür zu sorgen, dass die Geringverdiener mehr bekommen, nehmen wir den Topverdienern etwas weg. Das besänftigt zwar den Neid, bringt aber keinen Euro mehr aufs Konto. Außerdem werden die Topverdiener Wege finden, doch an ihr Geld zu kommen. Notfalls kriegt das Kind einen anderen Namen. Nur Neid aber keine Lösung des wirklichen Problems in Sicht.

06/01/2017 01:42 PM
Seine Meinung sagen dürfen
Eigentlich ist das Thema ja schon hinreichend durchgekaut. Weil mir aber der Satz "Man wird doch noch seine Meinung sagen dürfen, ohne gleich in die rechte Ecke gestellt zu werden" in letzter Zeit auch immer öfter entgegen gehalten wird, möchte ich dazu doch noch etwas schreiben:


Sicher muss man seine Meinung sagen dürfen, ohne dafür gleich in die rechte Ecke gestellt zu werden. Wenn die Meinung die man vertritt, aber nunmal aus der rechten Ecke kommt ... was soll man tun?

Da auch immer wieder Menschen, die aus der ganz extrem rechten Ecke kommen, ihre bewusst rechten Äußerungen salonfähig machen wollen mit dem Satz "Man wird doch noch ...", wird es natürlich für alle anderen wesentlich schwerer.

Manchmal beschleicht mich aber auch der Verdacht, dass viele, die sich rechts äußern, noch gar nicht verstanden haben, was "rechts" eigentlich ist, wessen Mühlen sie da mit ihrem Wasser tatsächlich antreiben.

Da gibt es noch viel zu tun.

23/11/2016 12:47 AM
ein letztes Mal: Schulter
So, dann ein letztes Mal ein Schulterfrei-Porträt. Diesmal eine etwas andere Perspektive und viel wichtiger: ein anderes Modell! Danke Katrin.

Das war's dann aber endgültig mit den "schulterfreien Übungen".


Vielleicht bekomme ich bald neue Ideen, für die ich Modelle suche ;)


 

13/11/2016 06:18 PM
Das Amt und die Würde
 


18/09/2016 11:44 AM
immer noch Schulter
Ja, ich bin noch immer mit den schulterfrei-Porträts beschäftigt (danke nochmal an Mary). Jetzt treibt mich eine neue Frage um: Soll das Foto komplett in schwarzweiß sein oder mit ein bisschen Farbe? Ich tendiere zu "bisschen Farbe" als neuer Stil. Was meint ihr?
 


13/08/2016 12:00 PM
zusammenfassend
Nachdem ich mich nun durch verschiedene Mediatheken geklickt habe und verschiedene Dokumentationen gesehen habe, fasse ich mal zusammen und stelle mir diese Frage:

 

12/08/2016 12:30 PM
kleine Übung
Die Sache mit den Schulterporträts wollte ich noch einmal üben. Mary O'Donoghue hat sich wieder als Model zur Verfügung gestellt. Ging auch recht schnell, das Shooting. ;) Danke.

 

23/07/2016 01:07 PM
22.07.2016 - Anschlag in München
unsere Terrorangst oder warum Science-Fiction-Serien manchmal ganz hilfreich sein können.

Sie unterwandern unerkannt unsere Zivilisation, bedrohen aus hohen Positionen heraus unsere freiheitliche Grundordnung, unsere Demokratie, bereiten so die Eroberung vor. So ähnliche drohten uns, der Menschheit, die "Formwandler" in einigen Folgen der SiFi-Serie "Star Trek DS 9". Formwandler konnten, wie es der Name sagt, jede beliebige Form annehmen, auf Wunsch aussehen wie mächtige Politiker und diese ersetzen. Die Reaktion der "Föderation der Planeten" auf diese Bedrohung war ein grenzenlose Kontrolle, unendliches Misstrauen, die Einschränkung der Freiheit, fast deren Auflösung. Selbst als ein Offizier mahnte: "Wir dürfen unsere Freiheit nicht so stark einschränken, dass es nicht mehr lohnt sie zu verteidigen!", gab es keine Änderung im Vorgehen der Staatsorgane, die unterstützt wurden von einer verängstigten Bevölkerung. Letztlich, nach Beendigung des Konfliktes, gaben die "Formwandler" zu, dass zu jeder Zeit maximal drei Formwandler zur selben Zeit auf der Erde waren. Trotzdem reichte allein die Angst vor ihnen aus, die Freiheit und Demokratie gänzlich aufzulösen und die Erde in einen Polizeistaat zu verwandeln.

Schaue ich mir jetzt die voreilige Berichterstattung zum Anschlag gestern in München an und denke an den allgemeinen Umgang von Medien und Politik mit der bestehenden Terrorgefahr, muss ich unwillkürlich an diese Folgen aus der Serie "Star Trek DS 9" denken. Warum nur?

10/06/2016 04:23 PM
Neulich im Wald
Neulich im Wald war ich doch kurz abgelenkt ... ;)
Ok, das neulich war schon im letzten Jahr und ich habe das Foto noch einmal ausgegraben, weil ich eine neue Bearbeitungsweise in der DOCMA gefunden habe. Passt diesmal wirklich besser und den Untertitel habe ich auch weggelassen.

 

22/04/2016 06:03 PM
Ach ja: Hamburg!
Ach stimmt: In Hamburg war ich letzten Herbst auch. Dort habe ich noch die letzten warmen Sonnentag erwischt und ein paar Fotos gemacht ;)

Langsam komme ich dazu, sie zu sichten ...



 

18/04/2016 05:59 PM
Alles im Sack - Shooting
Das nächste Shooting, dasselbe Modell. Katharina ist im Moment ganz vorne dabei, bei meinen Shootings ;)

Und nein, das ist kein Sack - auch wenn viele das vermutet haben. So sieht es halt aus, wenn ein sehr schlankes Modell den schulterfreien Pulli auf eine Seite schiebt ;)

 

20/09/2015 10:29 PM
An der Mauer - Shooting
Wieder nicht ganz so ernst: Eins der Bilder aus einem Fotoshooting vor drei Monaten. Leider komme ich erst im Urlaub dazu, sie nach und nach zu bearbeiten ...
Eigentlich war das Foto nur ein "Nebenprodukt", das Hauptfoto aus dem Shooting erfordert ein bisschen mehr an Bearbeitung, ein kleine Montage. Aber lustig. Oder gruselig. Oder beides. Mal sehen.