WetterKontor: Nachrichten rund ums Wetter

Wetter-Nachrichten von WetterKontor

06/25/2017 02:00 AM
Start in die letzte Juniwoche
Die neue Woche beginnt oft freundlich. Allerdings stören anfangs gebietsweise Frühnebel- oder Wolkenfelder. Lokale Schauer oder gar Gewitter machen sich nur noch über den östlichen Mittelgebirgen, selten an der Küste und erst gegen Abend am Alpenrand im Schwarzwald und am Alpenrand bemerkbar. Zwischen Sylt und dem Kaiserstuhl steigen die Temperaturen auf 17 bis 29 Grad. Es weht ein teils schwacher bis mäßiger, im Nordosten frischer, an der Küste in Böen starker West- bis Nordostwind. Am Dienstag gibt es mal mehr, mal weniger Sonne. Die Zahl und Intensität der Regenschauer und Gewitter nimmt von Westen und Süden her zu. Im äußersten Norden, Nordosten sowie in Niederbayern bleibt es bis zum Abend eher freundlicher. Die Höchsttemperaturen erreichen zwischen Rügen und dem Bodensee 18 bis 30 Grad.

06/24/2017 02:00 AM
Gebietsmittelwerte (Temperatur, Niederschlags und Sonne) für Mai und das Frühjahr 2017!
Der Mai war nach Berechnungen des Deutschen Wetterdienstes deutschlandweit 1,1 Grad zu warm. Mit einer Niederschlagssumme von 60 Liter pro Quadratmeter war es etwas trockner, als nach dem 30jährigen Mittelwert zu erwarten wäre. Die Sonne schien dagegen mit 224 Stunden etwas häufiger. Das Frühjahr insgesamt war ebenfalls etwa 1 Grad zu warm. Wobei der April meist zu kalt und der März fast überall deutlich zu warm ausfiel. Die Trockenheit setzte sich, im Mittel auf ganz Deutschland gesehen, nach dem Herbst 2016 und dem letzten Winter auch im Frühjahr fort. 15 Prozent weniger Niederschlag wurde registriert. Dafür konnte man sich über etwas mehr Sonnenstunden freuen.

06/23/2017 02:00 AM
Mai 2017 in Österreich warm, sonnig und trocken!
Ähnlich wie in Deutschland war auch der Mai 2017 in Österreich zu warm. 1,1 Grad lagen die Temperaturen laut des österreichischen Wetterdienstes ZAMG im Mittel über dem 30jährigen Durchschnittswert. Am 30. Mai gab es sogar einen neuen Mai-Hitzerekord. In Horn in Niederösterreich wurden 35,0 Grad gemessen (0,1 Grad mehr als der alte Rekordwert). Der Mai 2017 war in Österreich außerdem deutlich zu trocken, 40 Prozent lag die Niederschlagsmenge unter dem Durchschnitt der Jahre 1981-2010. Mit 20 Prozent mehr Sonnenschein war es der sonnigste Mai bei unseren Nachbarn seit 2012.

06/22/2017 02:00 AM
Global drittwärmster Mai seit 1880
Nach Auswertungen des amerikanischen Wetterdienstes NOAA gab es 2017 den drittwärmsten Mai seit Beginn regelmäßiger Messungen im Jahr 1880. Die gemittelte Temperatur über alle Land- und Meeresflächen lag 0,83 Grad über dem Durchschnittswert von 14,8 Grad. Damit belegen 2016, 2015 und 2017 die ersten drei Plätze. Die positiven Abweichungen waren in Afrika besonders groß. Dort wurde der wärmste Mai in der Geschichte verzeichnet. In Österreich gab es den trockensten Mai seit 2001. Der Frühling (März bis Mai) war global der zweitwärmste seit Messbeginn.

06/21/2017 02:00 AM
Heute: Kalendarischer Sommeranfang
Seit heute Morgen 6:24 Uhr Mitteleuropäischer Sommerzeit ist auch aus kalendarischer Sicht Sommer. Die Sonne hat nun den nördlichen Wendekreis erreicht, und auf der Südhalbkugel beginnt jetzt der Winter. Heute könnte die Sonne bei uns theoretisch über 16 Stunden lang scheinen, und es ist damit der längste Tag des Jahres. Danach macht sich die Sonne langsam wieder auf den Weg nach Süden über den Äquator zum südlichen Wendekreis, den sie schließlich zum Winteranfang im Dezember erreicht. Der meteorologische Sommer beginnt aus statistischen Gründen hingegen immer schon am 1. Juni und dauert bis zum 31. August.

06/20/2017 02:00 AM
Vorhersage von Schauern und Gewittern
Schauer und Gewitter sind von den Meteorologen sehr schwer vorhersagbar. Wer hat es nicht schon erlebt, dass es in einem Ortsteil trocken bleibt, im anderen Ortsteil dagegen sintflutartige schüttet. Die Schauer- und Gewitterzellen haben bei sommerlichen Gewittern meist nur einen Durchmesser von wenige Kilometern und auch nur eine Lebenszeit von etwa einer Stunde. So treffen Platzregen und Hagel häufig auch nur kleinräumige Gebiete. Flächendeckenden Regen gibt es nur bei Gewittern, die im Zusammenhang mit Wetterfronten auftreten.

06/19/2017 02:00 AM
Wald- und Wiesenbrandgefahr
Die sommerlichen Temperaturen und die noch anhaltende Trockenheit sorgen für eine erhöhte Gefahr von Wald- und Wiesenbränden. Dabei ist der Waldbrandgefahrenindex (kurz WBI) noch recht geläufig. Weit weniger bekannt ist der sogenannte Graslandfeuerindex (kurz GLFI). Der GLFI wird ebenso wie der WBI vom Deutschen Wetterdienst berechnet und zur Verfügung gestellt. Er beschreibt die "Feuergefährdung von offenem, nicht abgeschattetem Gelände mit abgestorbener Wildgrasauflage ohne grünen Unterwuchs", so die Definition des DWD. Zurzeit erreicht der GLFI deutschlandweit Stufe 3 oder 4 von 5. Auch für Waldbrände gilt zum Teil die zweithöchste Warnstufe. Man sollte offenes Feuer und beispielsweise das unachtsame Wegwerfen von Zigaretten in der Natur unterlassen.