WetterKontor: Nachrichten rund ums Wetter

Wetter-Nachrichten von WetterKontor

02/24/2017 01:00 AM
Das Wetter an den Karnevalstagen
Am Samstag zieht Regen zunächst in den Nordwesten und Norden, bis zum Abend erreichen die Regenwolken eine Linie Westfalen bis zum nördlichen Brandenburg. Es weht ein mäßiger bis frischer, an der Küste starker, in Böen stürmischer Südwestwind. Sonst bleibt es meist freundlich. Am Sonntag ist es im Norden und Osten bewölkt mit etwas Regen bei einem mäßigen bis frischen, in Böen auch starkem Südwestwind. In der Mitte besteht nur eine leicht erhöhte Schauerneigung, sonst kommt zeitweise die Sonne durch und es bleibt trocken und es gibt nur einen schwachen bis mäßigen Wind. Der Rosenmontag startet trocken, dann gibt es erst im Nordwesten, später im Norden und Westen Regen. Dort weht dann ein mäßiger bis frischer, in Böen auch starker Süd- bis Südwestwind.

02/23/2017 01:00 AM
Vor 18 Jahren: Lawinenunglück in Galtür
Im Januar und Februar 1999 fiel in den Nordalpen und in Tirol überdurchschnittlich viel Schnee. Grund dafür waren kräftige Tiefdruckgebiete über dem Nordatlantik, die immer wieder Niederschlagsfronten zu den Alpen schickten. In der Region um Galtür hatte sich vor dem Unglück eine Schneehöhe von etwa vier Metern aufgetürmt. Damit fiel fast sechsmal so viel Schnee wie üblich. Am späten Nachmittag des 23. Februar 1999 löste sich dann oberhalb des Ortes Galtür eine Lawine mit etwa 400 Metern Breite. Die Lawine zerstörte zahlreich Häuser und verschüttete über 50 Menschen. 31 davon konnten nur noch tot geborgen werden. Zum Zeitpunkt des Lawinenabgangs herrschte die höchste Lawinenwarnstufe. Auch aktuell ist in vielen Regionen der Alpen die Lawinengefahr wieder erhöht.

02/22/2017 01:00 AM
Gestern Todestag des Meteorologen Gustav Hellmann
Gestern vor 78 Jahren, am 21.02.1939, starb der Meteorologe und Klimatologe Gustav Johannes Georg Hellmann. Er war von 1907 bis 1922 Direktor des Preußischen Meteorologischen Instituts in Berlin, in das er 1879 als Assistent eintrat. 1886 wurde er Professor an der Universität Berlin. Im selben Jahr entwickelte er ein Niederschlagsmessgerät, das bis heute in der Meteorologie Verwendung findet. Das Messgerät besteht aus Edelstahl oder Zinkblech und hat eine Auffangfläche von 200 cm², die von einem Messingring begrenzt wird. Durch einen Trichter gelangt der aufgefangene Niederschlag in einen Behälter, in dem er weitestgehend vor Verdunstung geschützt ist. Um die Niederschlagsmenge zu bestimmen, wird das gesammelte Niederschlagswasser in einen Messzylinder gefüllt. Das Messen der gefallenen Niederschlagsmenge ist so bis auf 0,05 mm genau möglich.

02/21/2017 01:00 AM
Wetterfühligkeit
Viele Menschen leiden unter der Wetterfühligkeit. Wer kennt das nicht: Bei Sonnenschein fühlt man sich fit und vital, bei nasskaltem Wetter ist die Stimmung dagegen auf dem Nullpunkt. Seit langem ist den Medizin-Meteorologen bekannt, dass das Wetter einen großen Einfluss auf den menschlichen Organismus hat. Dabei ist kein meteorologisches Element alleine für die Wirkung auf den Menschen verantwortlich, sondern immer die Gesamtheit mehrerer Elemente. Die Art und Stärke der Wirkung auf den einzelnen Menschen hängt unter anderem sehr stark vom Alter, vom Gesundheitszustand aber auch von der Leistungsfähigkeit ab. Wissenschaftliche Untersuchungen und die Auswertung medizinischer Statistiken haben zu einigen sehr wichtigen Erkenntnissen geführt. Der stärkste Einfluss tritt immer bei Wetteränderungen auf, der geringste dagegen bei ruhigen Hochdruck-Wetterlagen. Ein sehr starker Einfluss auf das menschliche Wohlbefinden wird vor dem Eintreffen eines Tiefs beobachtet. In diesen Bereichen, den so genannten warmluftadvektiven Tiefvorderseiten, kann es zu Kopfschmerzen und Migräneanfällen, zu Herz- und Kreislaufproblemen oder auch zu einer Erniedrigung des Blutdrucks kommen. Im Bereich der Kaltluft auf der Rückseite eines Tiefs können sich zum Beispiel rheumatische oder asthmatische Beschwerden verschlimmern, aber auch Kopfschmerzen können ausgelöst werden.

02/20/2017 01:00 AM
Ludwig Boltzmann
Am 20.2.1844 wurde Ludwig Boltzmann geboren. Berühmt wurde seine Neufassung der Thermodynamik. Einer seiner Gegner war auch zunächst Max Planck, er griff aber bei der Aufstellung des später bekannten Planckschen Strahlungsgesetzes auf Boltzmanns Theorien zurück. Das von den Physikern Josef Stefan und Ludwig Boltzmann gefundene Stefan-Boltzmann-Gesetz ist ein Sonderfall des Planckschen Strahlungsgesetzes. Planck ließ übrigens die von Boltzmann gefundene Formel zur Entropie (fundamentale Zustandsgröße in der Thermodynamik) in dessen Grabstein einmeißeln.

02/19/2017 01:00 AM
Der Januar 2017 - Rekordmonat in vielen Regionen der Welt!
Der Januar 2017 war laut des amerikanischen Wetterdienstes NOAA global gesehen der drittwärmste Januar seit 1880. Die Temperaturen lagen 0,88 Grad über dem Mittel des 20. Jahrhunderts. Besonders hohe positive Abweichungen gab es im Osten der USA, in Ostasien sowie in Kanada. Deutlich zu kalt war beispielsweise es in vielen Regionen Europas und auch im Nordwesten der USA. In Hong Kong war es der bisher wärmste Januar seit Beginn regelmäßiger Aufzeichnungen. In Österreich war es dagegen der kälteste Januar seit 1987.

02/18/2017 01:00 AM
Wetterstationen
Um das Wetter richtig vorhersagen zu können, muss man den aktuellen Zustand unserer Atmosphäre zunächst einmal exakt erfassen. Dazu nutzen die Meteorologen neben Satellitendaten und Radarbildern auch die an weltweit etwa 10000 Wetterstation registrierten Daten. Diese Wetterstationen sind alle mit einer Vielzahl von meteorologischen Messgeräten ausgestattet, die unter anderem Daten zur Temperatur, zur Luftfeuchte, zum Luftdruck, zum Wind oder zum Niederschlag erfassen. Dabei wird sehr viel Wert auf die Genauigkeit und die Vergleichbarkeit der Instrumente gelegt, denn ein falsch bestimmter Ausgangszustand kann im Endeffekt zu fehlerhaften Wettervorhersagen führen.