WetterKontor: Nachrichten rund ums Wetter

Wetter-Nachrichten von WetterKontor

03/29/2017 02:00 AM
Zyklon Debbie trifft Australien
Gestern erreichte Wirbelsturm Debbie mit voller Wucht die Nordostküste Australiens. Als Wirbelsturm der Kategorie 4 von 5 traf Debbie mit Windspitzen um 260 km/h im Bundesstaat Queensland auf Land und sorgte dort für Chaos und Zerstörung. Rund 25.000 Menschen wurden bereits vorsorglich evakuiert. Der Zyklon entwurzelte Bäume, deckte Dächer ab und sorgte mit seinen großen Regenmengen und Brandungswellen für Überschwemmungen. Zehntausende Haushalte waren oder sind noch immer ohne Strom. Es ist der stärkste Wirbelsturm in der Region seit Yasi im Jahr 2011.

03/28/2017 02:00 AM
Frühlingswetter lässt Pollen fliegen!
Das trockene und warme Wetter der vergangenen und nächsten Tage sorgt für immer mehr Pollenarten in der Luft. Während sich die Haselblüte vielerorts dem Ende zuneigt, und auch die Erlenpollen weniger werden, hat im Westen und Südwesten bereits der Flug der Birkenpollen begonnen. Dabei werden vor allem am Rhein schon mäßige bis starke Belastungen erreicht. Auch Pollen von Eschen, Weiden, Ulmen und Pappeln sind bereits in der Luft und machen Allergikern zu schaffen.

03/27/2017 02:00 AM
Schon jetzt hohe Sonnenbrandgefahr!
Die Sonnenbrandgefahr steigt bei dem sonnigen Wetter immer mehr an! Die Sonne ist schon sehr kräftig, daher sollte man unbedingt auf einen ausreichenden Sonnenschutz achten. Bereits nach 20 bis 30 Minuten kann es auf ungeschützter Haut zu einem Sonnenbrand kommen. Das Risiko, einen Sonnenbrand zu erleiden, hängt dabei wesentlich vom Hauttyp des Menschen und vom gewählten Sonnenschutz ab. Außerdem spielen die Aufenthaltsdauer im Freien oder die im Frühjahr noch geringe Lichtgewöhnung der Haut eine Rolle. Der international gültige UV-Index hilft, das Risiko für einen Sonnenbrand abzuschätzen. Je höher der UV-Index, desto größer ist das Sonnenbrandrisiko.

03/26/2017 01:00 AM
Gründung der Fraunhofer Gesellschaft am 26.3.1949
Am 26. März 1949 wurde die Fraunhofer-Gesellschaft in München gegründet. Ihr Ziel ist u.a. die Forschung zum Vorteil der Gesellschaft. Mit heute über 24.000 Mitarbeitern ist sie die größte Organisation für angewandte Forschungs- und Entwicklungsdienstleistungen in Europa. Sie betreibt über 80 Forschungseinrichtungen.

03/25/2017 01:00 AM
Die Große Dayton Flut von 1913
Nachdem es vier Tage lang bei kräftigen Stürmen geregnet hatte (die Niederschlagsmenge betrug 200 bis 260 mm), trat am 25.3.1913 der Ohio über die Ufer und überschwemmte Dayton, Ohio. Über 360 Menschen starben. 65.000 Menschen wurden Obdachlos. 20.000 Häuser wurden zerstört.

03/24/2017 01:00 AM
Exxon-Valdez-Ölkatastrophe 1989
Am 24. März 1989 lief der Öltanker Exxon Valdez im Prince William Sound vor Alaska auf ein Riff. Dabei liefen 40.000 Tonnen Rohöl aus und verseuchten 2000 Kilometer Küste. Das empfindliche Ökosystem wurde schwer geschädigt. Verursacht wurde das Unglück nicht durch schlechte Wetter-Bedingungen sondern durch einen Manövrierfehler. Menschliches Versagen führte damit zu einer der größten Umweltkatastrophen der Seefahrt. Als Folge des Unfalls wurde in den USA ein Gesetz erlassen, nach dem alle Tankerneubauten über eine Doppelhülle verfügen müssen. Die Exxon Valdez wurde repariert und unter anderem Namen wieder in Betrieb genommen.

03/23/2017 01:00 AM
Februar 2017 global zweitwärmster Februar seit Messbeginn
Der Februar 2017 war laut des amerikanischen Wetterdienstes NOAA global gesehen der zweitwärmste Februar seit Messbeginn 1880. Gemittelt über alle Land- und Meeresflächen lag die Temperatur 0,98 Grad über dem Mittel des 20. Jahrhunderts. Nur der Februar 2016 war mit einer Abweichung von plus 1,2 Grad noch wärmer. Auf allen Kontinenten wurden im vergangenen Monat zu warme Temperaturen gemessen. In der Folge ging die Ausdehnung der Eisflächen in der Arktis und Antarktis stark zurück. An beiden Polen wurde die geringste Februar-Ausdehnung seit Beginn der Messaufzeichnungen registriert. Auch der gesamte Winter 2016/2017 (Dezember bis Februar) war global der zweitwärmste hinter dem Vorjahreswinter 2015/2016.