WetterKontor: Nachrichten rund ums Wetter

Wetter-Nachrichten von WetterKontor

01/20/2018 01:00 AM
Januar schon jetzt verbreitet zu nass
Schon jetzt ist klar, dass der Januar fast überall deutlich zu nass ausfallen wird. An vielen Messstationen wurde das Monatssoll bereits überschritten, so zum Beispiel in Saarbrücken, Augsburg, Kempten oder auf Helgoland. In den nächsten Tagen werden die Niederschlagsmengen noch weiter anwachsen. Dazu wird es in der kommenden Woche deutlich milder, so dass vielerorts wieder zweistellige Werte erreicht werden.

01/19/2018 01:00 AM
Januar 1951: Lawinenkatastrophe in den Alpen
Ab dem Abend des 15. Januar 1951 begann es in den Alpen fast ununterbrochen zu schneien. Der Schneefall dauerte auf der Alpennordseite fast 5 Tage. Dabei fielen gebietsweise bis zu 15 cm pro Stunde. Zum Teil kamen über 2,5 Meter Schnee zusammen. Vom 19. bis 22. Januar kam es dann fortwährend zu spontanen Lawinenabgängen. In der Schweiz starben bei über 1000 Lawinen mit Sachschäden 75 Personen. In Österreich kamen bei ungezählten Lawinen 135, in Italien 23 Menschen ums Leben.

01/18/2018 01:00 AM
Vor 11 Jahren: Kyrill - Heute: Friederike
Vor 11 Jahren sorgte Orkan Kyrill für Chaos in Deutschland. Vom 18. auf den 19. Januar 2007 zog einer der stärksten Stürme der letzten 30 Jahre über Deutschland hinweg. Auf den Bergen wurden Windgeschwindigkeiten bis zu 200 km/h erreicht. Aber auch in den Niederungen gab es häufig Orkanböen um 120 km/h, so zum Beispiel in Berlin, in Dresden oder in München. In Düsseldorf wurden damals sogar 140 km/h registriert. Die Schäden waren enorm. In Deutschland waren mindestens 10 Tote zu beklagen. Die Wälder wurden stark geschädigt und erstmals wurde in ganz Deutschland der Bahnverkehr eingestellt. Auch heute kann es durch Orkantief Friederike starke Beeinträchtigungen geben. In den höheren Lagen der Mittelgebirge werden verbreitet Orkanböen erwartet, aber auch im Flachland muss vor allem zwischen Nordrhein-Westfalen und Sachsen mit Windspitzen von über 100 km/h gerechnet werden.

01/17/2018 01:00 AM
Zyklon trifft auf Mauritius und La Réunion
Östlich von Madagaskar hat sich ein kräftiger Wirbelsturm gebildet. Zyklon Berguitta hatte sich gestern kurzzeitig zu einem Sturm der Kategorie 3 von 5 verstärkt und zieht mittlerweile in südwestlicher Richtung auf die Inseln Mauritius und La Réunion zu. Windspitzen über 200 km/h wurden gemessen. Er wird die Inseln voraussichtlich als ein Wirbelsturm der Kategorie 2 am heutigen Tag erreichen. Mit Mittelwinden bis 170 km/h und Böen darüber sowie sintflutartigen Regenfällen bleibt er für die Bevölkerung sehr gefährlich.

01/16/2018 01:00 AM
Erste Marcellusflut (Grote Mandränke) vom 16.1.1219
Die erste Marcellusflut ereignete sich am 16. Januar 1219. Es handelt sich um die erste Sturmflut von der ein Bericht eines Augenzeugen existiert. Am schwersten traf es Westfriesland. Es entstand die Zuiderzee bzw. das heute künstlich von der Nordsee abgetrennte Ijsselmeer. Je nach Quellenangabe kamen zwischen 36.000 und 50.000 Menschen ums Leben.

01/15/2018 01:00 AM
Zweite Marcellusflut im Jahr 1362
Die zweite Marcellusflut vom 15. bis 17. Januar 1362 ist als verheerendste Sturmflutkatastrophe des Mittelalters in die Geschichte eingegangen. An der gesamten Nordseeküste sollen bei der auch als Grote Mandränke bezeichneten Sturmflut mehrere Zehntausend Menschen ums Leben gekommen sein. Am 15. Januar lief das Wasser bereits höher als normalerweise auf, am 16. erreichte die Flut ihren Höhepunkt. Überall brachen die Deiche, und die Wassermassen rissen alles mit, was ihnen im Weg stand. Neben zahlreichen Dörfern ging auch der sagenumwobene Ort Rungholt unter. Erst zwischen den Jahren 1921 bis 1938 wurden durch Ebbe und Flut südlich der Hallig Südfall (zwischen Nordstrand und Pellworm) Überreste von Rungholt vorübergehend freigespült und systematisch untersucht. Eine der Legenden, die sich übrigens immer noch halten, besagt, dass bei ruhigem Wetter die Glocken Rungholts unter der Wasseroberfläche zu hören seien.

01/14/2018 01:00 AM
Wetterwechsel zu Wochenbeginn
Die neue Woche startet anfangs mit teils freundlichem, teils neblig-trübem Wetter und weitgehend trocken. Nach und nach ziehen von Nordwesten und Westen Regenfälle herein. Minus 1 bis plus 8 Grad werden erwartet. Es weht ein mäßiger bis frischer, an den Küsten und auf den Höhen starker bis stürmischer Süd- bis Südwestwind. Hier nimmt die Zahl der Sturmböen von 70 bis 90, im Nordwesten bis 100 km/h zu. Am Dienstag gibt es viele Regengüsse. Sie gehen teilweise in Graupel- oder Schneeschauer nieder. Örtlich entladen sich Gewitter. Die Schneefallgrenze sinkt bis ins Flachland, an den Alpen auf 400 bis 700 Metern Höhe. Es weht ein an den Küsten und im Süden starker Südwest- bis Westwind. Dabei treten im Süden un auf den Höhen Sturmböen von 70 bis 100 km/h auf.