Leichtathletik-Verband Brandenburg


05/23/2018 07:01 PM
Änderungen Datenschutz

Liebe Sportvereine und Besucher,

aufgrund der EU-DSGVO gab es Änderungen auf unserer Homepage bzw. beim Bearbeitungsablauf.

  • die Beantragung von DLV NET- Zugängen erfolgt nicht mehr online
  • die Möglichkeit die Finisher- Zahlen online zu melden wurde entfernt, nur noch per DLV Net oder Excel Listen
  • die Einstellung von Ergebnislisten für den Volkslauf auf unserer Website wird erst einmal ausgesetzt
  • die Übersicht der Vereine wurde erst einmal entfernt

Unsere Datenschutzerklärung wurde angepasst und ein Bereich für die Informationsmöglichkeiten der Vereine wird eingerichtet. Dieser sollte die nächsten Tage komplett sein (Volkslaufrichtlinien folgen nächste Woche). Alles Weitere könnt ihr im Bereich Datenschutz einsehen.

Falls Ihr euch als kleiner Verein damit überfordert fühlt, könnt ihr euch auch mit uns in Verbindung setzten oder einen Termin in unserer Geschäftstelle machen.

Ansprechpartner dafür:

Ralf Wegemund

0173/6215500

 

 

 

 

 


05/23/2018 06:18 PM
Datenschutz ab 25.05.2018

Datenschutz im Verein

Ab dem 25.05.2018 gelten die Vorschriften nach der neuen Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) und das neue Bundesdatenschutzgesetz (BDSG).

Die neuen Regelungen gelten nicht nur für „Unternehmen“ (Art. 4 Nr. 18 DS-GVO), sondern für alle natürlichen und juristischen Personen – auch für Vereine

Die meisten der geltenden Vorschriften sind aber nicht neu, sondern ergaben sich schon bisher aus dem BDSG.

 

Welche Daten müssen geschützt werden?

Der Datenschutz betrifft personenbezogene Daten. Das sind alle Einzelangaben über die persönlichen oder sachlichen Verhältnisse. In Vereinen betrifft das vor allem Mitglieder, daneben aber auch Spender, Klienten, Kunden usw. Typischerweise erhoben werden Name und Anschrift, Geburtsdatum, Eintrittsdatum, Bankverbindung usw. Das alles sind personenbezogene Daten. Die Art der Erfassung (digital oder auf Papier) spielt keine Rolle.

Der Datenschutz bezieht sich auf das Erheben, Verarbeiten (Speichern, Verändern, Übermitteln, Sperren und Löschen) und Nutzen (jede Verwendung) von Daten.

 

Erlaubnis

In vielen Fällen müssen die Betroffenen die Erlaubnis zum Erheben, Verarbeiten und Nutzen der Daten geben. Das ist nicht erforderlich, wenn Daten im Rahmen einer vertraglichen Beziehung erhoben werden müssen. Bei Vereinen ist diese vertragliche Beziehung die Mitgliedschaft. Die für die Mitgliederverwaltung erforderlichen Daten dürfen also in jeden Fall verwendet werden.

Das gleiche gilt, wenn die Daten zur Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung erforderlich sind. Das gilt z.B. für Spender. Hier müssen die Spendenbescheinigungen mit ihren Daten 10 Jahre aufbewahrt werden.

 

Zuständigkeit

Zuständig für den zum Schutz personenbezogener Daten ist der Vorstand.

Wenn der Verein mehr als neun Personen beschäftigt, die mit diesen personenbezogenen Daten arbeiten, muss er einen Datenschutzbeauftragten bestellen, der selbst nicht Vorstandsmitglied sein darf. Zu den Beschäftigten zählen nur bezahlte Mitarbeiter, keine Ehrenamtler. Die meisten Vereine müssen also keinen Datenschutzbeauftragten haben.

Bestellt wird der Datenschutzbeauftragte in der Regel durch den Vorstand. Er muss die zur Erfüllung seiner Aufgaben erforderliche Fachkunde und Zuverlässigkeit besitzen. (§ 4 f Abs. 2 BDSG). Dazu gehören neben Kenntnissen über den Verein auch Grundkenntnisse im Datenschutzrecht.

Die Personen, die mit der Datenverarbeitung befasst sind, müssen auf das Datengeheimnis verpflichtet werden. Dazu sollte der Verein ein entsprechendes Merkblatt vorbereiten und per Unterschrift bestätigen lassen.

 

Umgang mit Daten

Der Verein darf die von ihm gesammelten Daten nur im Rahmen des BDSG oder einer anderen Rechtsvorschrift nutzen. Die Datenschutzbestimmungen können nicht per Satzung eingeschränkt werden.

Das Erheben, Speichern, Ändern oder Übermitteln personenbezogener Daten oder ihre Nutzung ist nur zulässig, wenn dies für die Erfüllung des Vereinszweckes erforderlich ist. Das gilt insbesondere für Anschrift und Bankdaten der Mitglieder.

Nach § 4 Abs. 3 BDSG muss der Betroffene über die folgenden Umstände informiert werden:

  • die Identität der verantwortlichen Stelle (= der Verein)
  • die Zweckbestimmungen der Erhebung, Verarbeitung oder Nutzung und
  • über die Empfänger, soweit die Daten weitergeleitet werden und er nicht mit einer Übermittlung zu rechnen

Es empfiehlt sich, schon beim Vereinsbeitritt eine entsprechende Einverständniserklärung einzuholen.

 

Übermittlung von Daten

Teilweise muss der Verein Daten von Mitgliedern weitergeben. Ob das zulässig ist, hängt vom Einzelfall ab:

  • Weitergabe an andere Mitglieder: d.R. nur im Sonderfall; das ist vor allem das Minderheitenbegehren nach § 37 BGB
  • Weitergabe an Verbände: Die ist regelmäßig zulässig, wenn sie sich schon aus der Vereinstätigkeit ergibt (z.B. Wettkampfmeldungen). Geht die Datenweitergabe darüber hinaus, sollte das in der Satzung geregelt werden oder in der Einverständniserklärung benannt werden.
  • Veröffentlichung von Daten: Die Veröffentlichung (Mitteilungsblatt, Schwarzes Brett) ist zulässig, wenn sie dem Vereinszweck dient, z.B. bei Mannschaftsaufstellungen oder Spielergebissen. Nicht zulässig ist regelmäßig die Veröffentlichung der Namen in Fällen mit

Inhalten wie Hausverboten, Vereinsstrafen oder Spielersperren

  • Veröffentlichung im Internet: Hier ist besondere Zurückhaltung geboten. Die Veröffentlichung personenbezogener Daten durch einen Verein im Internet ist grundsätzlich unzulässig, wenn sich der Betroffene nicht ausdrücklich damit einverstanden erklärt Informationen über Vereinsmitglieder (z.B. Spielergebnisse und persönliche Leistungen, Mannschaftsaufstellungen, Ranglisten, Torschützen usw.) oder Dritte (z.B. Ergebnisse externer Teilnehmer) können i.d.R. auch ohne Einwilligung kurzzeitig ins Internet gestellt werden, wenn die Betroffenen darüber informiert sind.
  • Persönliche Nachrichten, wie z.B. zu Spenden, Geburtstagen und Jubiläen sind in der Regel unproblematisch. Das Mitglied kann dem aber widersprechen.
  • Die Weitergabe zu Werbezwecken (etwa an Sponsoren) darf nur mit Zustimmung des jeweiligen Mitglieds
  • Ein besonderes Schutzinteresse ergibt sich oft aus dem Vereinszweck (z.B. bei Selbsthilfevereinen zu Erkrankungen). Hier dürfen die Daten nicht ohne Zustimmung weitergegeben oder veröffentlicht

 

Widerspruchs- und Auskunftsrecht

Grundsätzlich darf der Verein keine personenbezogenen Daten erheben, speichern oder weitergeben, wenn er nicht über eine Einwilligung verfügt oder eine entsprechende Rechtsgrundlage besteht. Diese Einwilligung kann die betroffene Person jederzeit und ohne Begründung widerrufen. Es können aber in diesem Fall andere Erlaubnistatbestände vorliegen.

Zentraler Punkt des Datenschutzes ist zudem das Recht des Betroffenen auf Auskunft. Er muss darüber informiert werden, in welchem Umfang Daten von ihm gespeichert sind. Dieses Auskunftsrecht ist in Artikel 15 der DS-GVO zweistufig ausgestaltet. Danach hat die betroffene Person das Recht, von dem Verantwortlichen eine Bestätigung darüber zu verlangen, ob (= 1. Stufe) überhaupt Daten verarbeitet werden. Ist dies der Fall, hat die Person ein Recht auf Auskunft über diese personenbezogenen Daten (= 2. Stufe).

Hier besteht auch das Recht auf unentgeltliche Überlassung einer Kopie der personenbezogenen Daten, die Gegenstand der Verarbeitung sind. Wenn das Mitglied feststellt, dass die gespeicherten Daten nicht korrekt sind, hat es ein Recht auf Berichtigung (beispielsweise Namensänderung).

Die Mitglieder haben in den folgenden Fällen ein Recht auf Vergessen (d.h. die Löschung der Daten):

  • Die personenbezogenen Daten sind für die Zwecke, für die sie erhoben oder auf sonstige Weise verarbeitet wurden, nicht mehr
  • Die betroffene Person widerruft ihre Einwilligung,
  • Die personenbezogenen Daten wurden unrechtmäßig

Eine weiteres Recht der Mitglieder und betroffenen Personen und damit eine Verpflichtung für den Verein besteht in der Benachrichtigungspflicht des Vereins bei der Verletzung datenschutzrechtlicher Verpflichtungen. Diese Verpflichtung besteht nur dann nicht, wenn der Verein im Vorfeld die geeigneten technischen und organisatorischen Maßnahmen ergriffen hat.

Beispiel: Es wurde in die Geschäftsstelle eingebrochen und der Computer mit den Mitgliederdaten wurde gestohlen. Die Benachrichtigungspflicht entfällt, wenn der Computer mit einem Passwort geschützt war und die Daten verschlüsselt waren.

 

Datenübertragbarkeit

Neu ist in der DS-GVO das Recht auf Datenübertragbarkeit (Art. 20). Die betroffene Person hat danach das Recht, die sie betreffenden personenbezogenen Daten, die sie dem Verein bereitgestellt hat, in einem gängigen und maschinenlesbaren Format zu erhalten. Das Recht auf Datenübertragbarkeit beinhaltet, dass diese Daten beispielsweise einem anderen Verein übermittelt werden.

 

Verzeichnis der Verarbeitungstätigkeiten

Die DS-GVO verlangt in Art. 30, dass ein Verzeichnis aller Verarbeitungstätigkeiten erstellt werden muss. Das gilt auch für kleinere Vereine, da die Datenverarbeitung nicht nur gelegentlich erfolgt (Art. 30 Abs. 5 DS-GVO). Es muss folgende Punkte umfassen:

  • Namen und Kontaktdaten des Verantwortlichen: Name und Anschrift des Vereins
  • Ansprechpartner: Vorstandsvorsitzender und evtl. Datenschutzbeauftragter
  • Verarbeitungstätigkeiten: in jedem Fall „Mitgliederverwaltung“; evtl. weitere Zwecke z.B. „Betreuungsleistungen“ (Kindergartenverein)
  • Beschreibung der Kategorien der betroffenen Personen und der Kategorien personenbezogener Daten: z.B. „Mitglieder“, „betreute Personen“ usf. Die Kategorien der Daten ergeben sich aus den Daten selbst (Anschrift, Geburtsdatum, Bankdaten )
  • Beschreibung der Kategorien von Empfängern, gegenüber denen die personenbezogenen Daten offengelegt werden, B. Verbände, Versicherungsgesellschaften, Sozialversicherungsträger usf.
  • Vorgesehene Fristen für die Löschung der verschiedenen Datenkategorien, B. Aufbewahrungsfrist für Zuwendungsbestätigungen

Empfehlung: Nehmen Sie zu dem Verarbeitungsnachweis zusätzlich auf, dass Sie die betroffenen Personen auf die Verarbeitung hingewiesen haben.

 

Auftragsverarbeitung

Externe Dienstleister mit denen Verein zusammenarbeitet, bezeichnet die DS-GVO „Auftragsverarbeiter“. Hier sind folgende Punkte zu beachten:

  • eine sorgfältige Auswahl des Dienstleiters („Auftragsverarbeiter“)
  • In eine entsprechende vertragliche Vereinbarung sollten Regelungen zum Datenschutz aufgenommen werden.
  • Kontrolle: Der Auftragsverarbeiter sollte seine Datenschutzmaßnahmen (am besten vertraglich) darstellen. Eventuell sollte der Verein das
  • Beendigung des Vertrages: Müssen Unterlagen zurückgegeben werden? Sind Löschungen vorzunehmen?

 

Bußgeldvorschriften

Drastische Änderungen enthält die DS-GVO bei der Höhe der Bußgelder. Im Extremfall können bis zu 40 Mio. Euro anfallen. Damit soll eine abschreckende Wirkung erzielt werden. Natürlich werden bei Vereinen im Fall von Verstößen keine so dramatischen Beträge fällig, vier- bis fünfstellige Bußgelder sind aber denkbar.

Nach Artikel 82 der DS-GVO haben Person, die wegen eines Verstoßes gegen die Verordnung einen immateriellen Schaden erleidet, einen Schadensersatzanspruch. Ein solcher immaterieller Schaden kann beispielweise in einer Rufschädigung bestehen.

 

 

Quelle:

www.vereinsknowhow.de

 

 

 

 

 

 

 


05/22/2018 05:07 AM
Athletinnen erfolgreich

Antje Möldner-Schmidt Siegt beim Comeback

Nach über 3 Jahren Wettkampfpause absolvierte Antje Möldner-Schmidt, beim 54. Internationalen Pfingstsportfest in Rehlingen, ihren ersten 3000m Hindernis-Lauf. Es war der erste Normwettkampf, welchen sie, für die bevorstehende Heim-Europameisterschaft im August, in Angriff nahm. Die Norm liegt bei 9:45,00 min. Nach ersten, noch verhaltenen 1000m nahm Antje Fahrt auf und lief in der Spitzengruppe kontroliert mit. In den letzten zwei Runden übernahm sie die Führung und gewann mit einer Zeit von 9:47,95 min. vor Elena Burgard (LG farbtex Nordschwarzwald) und Jana Sussmann (Marathon Hamburg). Der Sieg ist eine gute Ausgangsposition für den nächsten Normwettkampf.       

 

Skadie Schier siegt in Bestzeit

Am vergangenen Sonnabend nutzen die Cottbuser Nachwuchsathleten das DSC Jugendmeeting zum Formaufbau für die nächtsten Qualifikationswettkämpfe. 

Dabei gewann Skadie Schier das 100m- und 200m-Finale (24,40s) der WU20. Im 100m Vorlauf stellte Skadie mit 12,07s eine neue persönliche Bestleistung auf.

Im 800m-Finale der WU18 siegte Vereinskameradin Marie Scheppan in 2:13,46min. Den dritten Platz sicherte sich Blanka Dörfel mit einer Zeit von 2:17,29min. und den 5. Platz erkämpfte sich Paula Kohlstock in 2:20,28min.

Einen dritten Platz über 80m-Hürden erkämpfte sich Chiara Schöniger in der Altersklasse WU16, in 12,55s.

Ebenfalls Platz 3 belegte Constantin Schulz in der Altersklasse MU23. Er lief die 800m Strecke ein 1:49,34 min. Artur Beimler konnte in der MU20 mit gelaufenen 1:55,22min. nur Platz vier erreichen. 

(Quelle: LC Cottbus)


05/22/2018 04:37 AM
TEILNEHMER GESUCHT!

TEILNEHMER FÜR EINEN EUROPÄISCHEN FREIWILLIGENDIENST GESUCHT!


Du interessierst dich für ein Engagement im Ausland?
Du interessierst dich für Umweltthemen?
Du interessierst dich für neue Freundschaften?
Du interessierst dich dafür, etwas Gutes für andere, als auch für dich selbst zu tun?


…dann mache einen kurzzeitigen Europäischen Freiwilligendienst!


Was? Das Projekt „Festival of Opportunity 2018“
Wann? 16 Tage, vom 14.08.18 – 29.08.2018
Wo? Leeds, Vereinigtes Königreich
Wer? 4 Freiwillige aus dem Land Brandenburg zwischen 18-30 Jahren. Insgesamt 30 Jugendliche aus dem Vereinigten Königreich, Deutschland, Italien, Spanien und Estland


Kosten? Das Projekt ist mit Unterstützung der Europäischen Union durch das Programm "ERASMUS+ JUGEND IN AKTION" gefördert. Die Teilnahme an dem Projekt ist für die Freiwilligen fast kostenlos. Der Teilnehmerbeitrag beträgt 30,00 Euro. Taschengeld, Unterkunft (in Zelten mit anderen Freiwilligen), Verpflegung und Versicherung sind inklusive. Die Reisekosten sind bis 275,00 Euro pro Teilnehmer abgedeckt.
Programm? Die Aufnahmeorganisation, Everything is Possible (Vereinigtes Königsreich) in Kooperation mit der Endsendeorganisation, Brandenburgische Sportjugend im Landessportbund Brandenburg e. V. (Deutschland), bieten interessierten deutschen Jugendlichen eine Möglichkeit an einem freiwilligen Projekt teilzunehmen. Die Teilnehmer werden während des Leeds Music Festival bei den praktischen Arbeiten mithelfen. Die Hauptthemen des Freiwilligendienstes sind, das Umweltbewusstsein und die Inklusion aller Teilnehmer, unabhängig von den sprachlichen, kulturellen oder sozialen Hintergründen der Teilnehmer. Die Aufgaben bestehen u. a. darin, die Wiederverwendung der Getränkebehälter und Essensverpackungen zu beaufsichtigen und die anderen Teilnehmer dazu zu ermuntern, ihren Abfall entweder mit nach Hause zu nehmen oder zu recyceln. Nach dem Festival wird die übriggebliebene, gute Ausrüstung von den Freiwilligen sortiert, und an Gemeinden oder Wohltätigkeitorganisationen übergeben.


Hast du Lust darauf einer von 30 jungen Freiwilligen aus Europa zu sein, die über Natur- und Umweltschutz nicht nur lesen und reden, sondern ihn aus Überzeugung, Interesse und Spaß an der Sache praktisch realisieren möchten, dann kontaktiere uns bitte!


Bewerbungen bitte mit dem beigefügten Formular bis zum 17.06.18 an v.ozolina@sportjugend-bb.de senden
und das Original per Post an:
Brandenburgische Sportjugend im Landessportbund Brandenburg e. V., z. Hd. Vita Ozolina-Vani, Am Fuchsbau 15, 14554 Seddiner See


Rückfragen unter o.g. E-Mailadresse oder telefonisch unter 033205 207934.

(Quelle: Brandenburgische Sportjugend)


05/22/2018 04:28 AM
Leni springt Besthöhe

Das Frauenspringen beim diesjährigen Heinz Roloff-Stabhochsprung-Meeting in Holzminden begann unerwartet spät, entwickelte sich dennoch zu einem der Höhepunkte dieses jährlichen Stabhochsprungevents.

Neben den derzeit besten deutschen U20-Springerinnen, traten zwei Medaillengewinnerinnen bei U18-Weltmeisterschaften in ein spannendes Duell. Leni Freyja Wildgrube, im vergangenen Jahr mit Silber aus Nairobi zurückgekehrt, sprang erstmalig im direkten Vergleich gegen Desiree Singh, welche vor sieben Jahren sogar Gold von dieser Meisterschaft mit nach Hause nahm. Beide Mädchen waren mit dem flexiblen Gerät bereits in jungen Jahren sehr erfolgreich. Während Leni 2018 in dieser Altersklasse noch sehr hohe Ziele verfolgt, entwickelte sich Desirees leistungssportliche Laufbahn bekanntermaßen nicht wie auf dem Reißbrett. Doch ihre Begeisterung und ihre besonderen Fähgkeiten für unsere Disziplin sind nach wie vor zu spüren, wenn sie zum Stab greift.

Das heutige Duell trugen beide Mädchen auf Augenhöhe aus. Der Einstieg bei 3,80 Metern, immerhin U18-EM-Norm, gelang fehlerfrei und auch die 4 Meter waren im Anschluss kein Problem. Bei sehr guten Bedingungen meisterten beide auch die 4,10 Meter, Leni wiederum im ersten Versuch. Die Konkurentinnen, mit Ausnahme der Polin Wiktoria Wojewodzka, mussten zu diesem Zeitpunkt ihre Stäbe längst einpacken und verfolgten die anschließenden Versuche über 4,20 Meter als Zuschauer. Leni wechselte nun bereits zum dritten Mal ihren Stab und sprang gleich im ersten Versuch über ihre neue Bestmarke, die gleichzeitig U18-Landesrekord bedeutete. Da ihre Konkurentinnen sich leider dreimal erfolglos an dieser Höhe versuchten, kam es nun zu der Situation, welche Stadionsprecher und Veranstalter Klaus Roloff  förmlich herbei redete: Leni griff im beisein von Desiree erstmalig deren sieben Jahre alten Deutschen U18-Rekord an. Dazu wählte sie nocheinmal einen härteren Stab und konnte mit diesem wirklich in neue Höhen springen. Jedoch gelang die Feinabstimmng heute noch nicht, sodass die Latten nicht auf den Aufliegern liegen blieb. Unter dem Applaus von Desiree bedankte sich Leni für die Unterstützung des Publikums und erhielt bei der anschließenden Siegerehrung von Desiree aufmunternde Worte sich den Rekord in den nächsten Wettkämpfen zu holen.

Der Leichtathletik-Verband Brandenburg gratuliert Leni zu dieser tollen Leistung und wünscht weiterhin viel Erfolg. 

(Quelle: SCP-Stabies)


05/16/2018 10:53 PM
LVB sucht DICH

Der Leichtathletik-Verband Brandenburg e.V. hat es sich vorgenommen noch in diesem Jahr eine Gebührenordnung zu erstellen. Um Tansparenz schaffen, sind die Mitglieder des Präsidiums sehr daran interessiert auch Meinungen und Anregungen von Brandenburger Vereinsvertreter in die Erarbeitung einzubeziehen. 

Solltest DU dich also angesprochen fühlen und Lust sowie Zeit haben an der Erstellung der neuen Gebührenordnung mitzuwirken, dann melde dich bis zum 24.06.2018 bei den Mitarbeitern der Geschäftsstelle des Leichtathletik-Verbandes Brandenburg.  (Tel.: 0331/ 900100, info@leichtathletikverband-brandenburg.de


05/16/2018 08:47 PM
Leni springt JEM-Norm

Heute eröffneten die Potsdamer Stabies, im heimischen Luftschiffhafen, bei einem Abendsportfest, gemeinsam den Stabsommer 2018. Die U16 und U18 testeten erstmals unter Wettkampfbedingungen ihr Können bevor es am bevorstehenden Pfingstwochenende traditionell nach Holzminden geht. Die wertvollste Leistung zeigte dabei erwartungsgemäß Leni, die nach 3,70 Metern auch die folgende JEM U18-Qualifikationshöhe von 3,80 Meter deutlich überquerte. Aufgrund von Unsicherheiten im Anlauf gelangen ihr dann aber keine weiteren gültigen Versuche. Zuvor war Leni in 12,24 Sekunden noch Hausrekord und DM-Norm über die 100 Meter gesprintet.

Moana scheiterte leider an ihrer Bestleistung konnte jedoch 3,40m aus verkürztem Anlauf überquerten 3,40 Metern erst an ihrer Bestleistung. In 12,67s konnte sie allerdings zur 100m-Bestleitung sprinten. Julia steigerte ihre Höhe auf 3,30 Meter und wurde damit Dritte. In der U16 gelang Franzi, mit übersprungenen 3,00 Metern, die DM-Norm-Erfüllung. Leider musste sie dann den Wettbewerb abbrechen, da auf dem Nebenplatz ihre Vereinsstaffel auf sie wartete. Den vier Mädchen gelang dann aber ebenfalls die sichere Qualifikation zur Deutschen U16-Meisterschaft im August in Wattenscheid. Für die folgenden Mädchen waren die Gefühle nach überquerten 2,90 Metern sehr unterschiedlich: Maja Vogeley freute sich über 50 cm- Steigerung in der W 15, Janina, noch W 14,steigerte damit ihren Hausrekord um 15 cm. Bei der anschließenden Drei vor dem Komma gelang beiden Mädchen dann leider kein guter Sprung mehr, sodass diese Höhe nun in den nächsten Wettkämpfen zum realistischen Ziel geworden ist. Bei den Jungen der M15 steigerten sich Willy (3,80m) und Tyrel (3,70m) weiter. Auch unserem jüngsten Teilnehmer Wigurd gelang in der M13 mit 2,60 Metern ein guter Saisoneinstieg. Neben Franzi erfüllten auch Ole (U20) und Tyrel (U 16) mit ihren Vereinsstaffeln des SC Potsdam jeweils die DM-Normen.

(Quelle: SCP Stabies)


05/15/2018 05:18 PM
Startpass-Beantragung ONLINE

Der Leichtathletik-Verband Brandenburg hat mitzuteilen, dass ab sofort den Mitgliedsvereinen die Online-Startpassbeantragung sowie die Online-Startpassverwaltung über LADV zur Verfügung stehen!

Nach rund einjähriger Entwicklungszeit wurde gemeinsam mit dem Team von LADV sowie dem Badischen Leichtathletik-Verband das bereits bewährte „Melde“-System um wichtige Funktionen erweitert, sodass vor allem die Startpassbeantragung künftig noch schneller und vor allem effizienter gehen wird.

 

1. Funktionen und Funktionsweise

Neben der Startpassbeantragung stehen weitere praktische Online-Funktionen zur Verfügung. Diese sind:

  • die Löschung von Lizenzen UND Löschung von Personen
  • Änderungen in den Personendaten (z.B. bei Heirat)

  • Reaktivierung von Lizenzen, wenn die Person bereits mit ihren Daten vorhanden ist, aktuell jedoch kein gültiges Startrecht besitzt 

  • ein Excel-Export der Startpassliste des gesamten Vereins
  • automatische Zusammenführung von Datensätzen mit Online-Athleten-Nummer (OAN oder sog. 6er-Nummer) bei genehmigten Startpassneuanträgen. Voraussetzung hierfür ist die identische Schreibweise des Namens. Bei bereits bestehenden Startrechten muss die Zusammenführung weiterhin manuell durch den Benutzer in der Athletenverwaltung erfolgen.
 


Die von den Vereinen erstellten „Vorgänge" (d.h. Neuantrag, Änderung der Daten, Löschung, etc.) werden per Mausklick an die Geschäftsstelle des LVB übersendet und zeitnah bearbeitet.

In der Startpassverwaltung kann der Status der jeweiligen Bearbeitung eingesehen werden (d.h. beantragt, abgelehnt oder genehmigt). Durch ein automatisiertes nächtliches Update stehen die überprüften und freigeschalteten neuen Startpassdaten spätestens am Folgetag für Meldungen zur Verfügung.

 

2. Unterschrift des Athleten/ Erziehungsberechtigten und Vereinsstempel

Aus rechtlichen Gründen ist bei Startpassanträgen weiterhin die Unterschrift des Athleten (bei Minderjährigen eines Erziehungsberechtigten) und der Vereinsstempel bzw. Unterschrift eines Vereinsvertreters erforderlich. Um dennoch die Beantragung so schnell und einfach wie möglich zu halten, haben wir folgenden Ablauf eingerichtet:

  1. Online-Ausfüllen über die Schaltfläche „+ Neuer Startpassantrag“.
  2. Ausdrucken (oder weiterleiten) des automatisch generierten Antrags zum einholen der Unterschriften von Athlet bzw. Erziehungsberechtigten und Verein
  3. Hochladen des unterschriebenen Antrags (Scan oder Abfotografieren z. B. mit Smartphone) zum jeweiligen „Vorgang“  

Wer keinen Scanner oder Smartphone zur Verfügung hat, kann den unterschriebenen Antrag auch per Post oder Fax senden und den Antrag im System ohne Anlage an die Geschäftsstelle übergeben. ACHTUNG! Bitte beachten Sie, dass eine Genehmigung des Antrags und daraus folgende Starterlaubnis erst erfolgt, wenn der unterschriebene Antrag vorliegt und freigeschalten wurde.

 

3. Zugriffsberechtigung für Startpassverwaltung

Die Zugriffsrechte für die Startpassverwaltung orientieren sich an der bisherigen Benutzerverwaltung von LADV. Alle Personen mit Vereinscode (Mitgliedercode oder Mastercode) eines Vereins können auf die Startpassverwaltung ab sofort direkt zugreifen und Vorgänge erstellen. Natürlich ist nachvollziehbar, von welchem Benutzerkonto welche Vorgänge erstellt wurden. Sofern für die Startpassverwaltung weitere Personen Zugriffsrechte benötigen, kann der „Vereinsadmin“ (Mastercode-Inhaber) jederzeit einen Mitgliedercode an vorhandene Melder vergeben (siehe Handbuch Berechtigungsverwaltung für Vereine -  http://html.ladv.de/handbuch/BerechtigungsverwaltungVereine.pdf).

Die Startpassverwaltung ist nach dem Login in der rot hinterlegten vertikalen Menüleiste unter „Startrecht“ auf der linken Seite ganz oben zu finden.

 

4. Weiterentwicklung sowie Lob, Kritik, Anregungen

Das System wird in den kommenden Wochen und Monaten stetig weiterentwickelt und um weitere Funktionen erweitert. Dennoch freuen wir uns über konstruktives Feedback.

Selbstverständlich werden auch Anträge, die postalisch oder per Mail/Fax bei der Geschäftsstelle eingehen wie gewohnt bearbeitet. Wir laden aber herzlich dazu ein, die Vorteile der neuen Online-Startpassbeantragung/-verwaltung selbst auszuprobieren und schätzen zu lernen!

 


05/14/2018 07:12 PM
neue Weiterbildungstermine

05/14/2018 06:05 PM
Gesundheitspreis der AOK Nordost

 

Gesundheitspreis – innovative Ideen in der Praxis

Der „Gesundheitspreis Brandenburg“ ist ein Innovationswettbewerb der AOK Nordost – Die Gesundheitskasse in Kooperation mit der Landesärztekammer Brandenburg, der seit 2014 alle zwei Jahre verliehen wird. Der Wettbewerb widmet sich jeweils einem ausgewählten Thema, das eine besondere Bedeutung für die Gesundheitsversorgung der Bevölkerung hat. Gesucht werden innovative und praxiserprobte Projekte, Modelle oder zukunftsweisende Versorgungskonzepte, die zur Verbesserung von Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen beitragen. Dafür stellen die Initiatoren Preisgelder in Höhe von 30.000 Euro zur Verfügung.

 

Thema des Wettbewerbs: Adipositas - Lösungen für ein gewichtiges Problem gesucht!

Mit dem Gesundheitspreis Brandenburg 2018 sollen beispielhafte Ansätze zur Prävention des Krankheitsbildes Adipositas vor dem Entstehen möglicher Folgeerkrankungen gewürdigt werden. Das Krankheitsbild Adipositas betrifft alle Bevölkerungsschichten und Altersgruppen. Es geht in der Folge oft einher mit weiteren gesundheitlichen Einschränkungen, zum Beispiel Bluthochdruck, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes. Nicht zuletzt fördert Adipositas ein negatives Selbstbild und kann zu sozialer Isolation führen.

Besorgniserregend ist, dass schon über Jahrzehnte weltweit eine Zunahme übergewichtiger Menschen zu beobachten ist. 1997 wurde Adipositas von der Weltgesundheitsorganisation als chronisches Krankheitsbild anerkannt.

Laut dem Mikrozensus 2013 haben 57 Prozent der Einwohner des Landes Brandenburg einen Body-Mass-Index von mehr als 25. Dies war der Grund, warum sich der Gesundheitspreis Brandenburg 2018 dem Thema Adipositas widmet. Für die Initiatoren des Preises stellt sich dabei die Frage, mit welchen innovativen Maßnahmen Motivationshemmnisse überwunden werden können und Betroffene, egal welchen Alters, aktiviert werden können, etwas für ihre Gesundheit zu tun.

 

Konkrete Ansätze der Beiträge

Die Beiträge sollen aufzeigen, dass es zu einer nachhaltigen Gewichtsreduktion kommt bzw. einer Gewichtszunahme vorgebeugt wird. Sie sollen die Betroffenen in die Lage versetzen, das Erlernte in ihren Alltag zu integrieren und selbständig weiter zu führen. Die Ansätze sollen auch dazu beitragen, dass die Lebensqualität gesteigert wird, sowie das Selbstbewusstsein und die Teilhabe am sozialen Leben gestärkt werden. Darüber hinaus soll auch gezeigt werden, welche technischen Instrumente und digitale Medien unterstützend eingesetzt werden können.

 

Bewertungskriterien

Die Ziele der Maßnahme und deren Erreichung sind verständlich, nachvollziehbar und aussagekräftig beschrieben. Die beschriebene Maßnahme, ihre Konzepte und Verfahren sind erprobt sowie deren Wirkung und Nachhaltigkeit nachgewiesen. Es wird plausibel dargelegt, dass der Projektansatz übertragbar ist. Die Maßnahme bezieht die Position der Betroffenen mit ein. Qualitätssicherung und kontinuierliche Weiterentwicklung sind Bestandteil der Maßnahme.

 

Auswahlverfahren

Die Entscheidung über die Preisträger trifft eine unabhängige Jury. Es werden Preise im Gesamtvolumen von 30.000 Euro vergeben. Die Jury entscheidet über die Aufteilung des Preisvolumens. Gegen Entscheidungen der Veranstalter und der Jury ist der Rechtsweg ausgeschlossen. Mitarbeiter der Veranstalter sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Der Teilnehmer erklärt mit seiner Unterschrift sein Einverständnis zur auszugsweisen Verwertung und Veröffentlichung der eingereichten Arbeit sowie seines Namens im Zusammenhang mit der Teilnahme am „Gesundheitspreis Brandenburg 2018“ durch dessen Initiatoren erklärt.

 

Jurymitglieder

  • Knut Lambertin, Alternierender Vorsitzender des Verwaltungsrates der AOK Nordost
  • Alexander Schirp, Alternierender Vorsitzender des Verwaltungsrates der AOK Nordost
  • Dipl.-Med. Frank-Ullrich Schulz, Präsident der Landesärztekammer Brandenburg
  • Bettina Fortunato, Sprecherin für Gesundheit, Soziales und Pflege, Fraktion DIE LINKE im Landtag Brandenburg
  • Ursula Nonnemacher, Sprecherin für Gesundheit und Soziales, Fraktion Bündnis 90/DIE GRÜNEN im Landtag Brandenburg
  • Prof. Dr. Petra Warschburger, Universität Potsdam Departement Psychologie, Beratungspsychologie
  • Ronny Pietzner, Koch aus Leidenschaft und Mitbegründer „yum me“ Stiftung Ernährung-Bildung-Gesundheit
  • Michael Klotzbier, Mitglied der AOK-Heldenstaffel
  • Sebastian Brendel, mehrfacher Olympiasieger und Weltmeister im Kanu
  • Maren Kuhnert, Selbsthilfe Adipositas Potsdam

 

Kontakt

Geschäftsstelle „Gesundheitspreis Brandenburg“
c/o AOK Nordost – Die Gesundheitskasse
Potsdamer Straße 20
14513 Teltow
Telefon: 0800 265080-31534
E-Mail: gesundheitspreis.brb@nordost.aok.de

Teilnahme

Einsendeschluss ist der 22. Juli 2018. Bitte legen Sie Ihren Wettbewerbsunterlagen die ausgefüllte Teilnahmeerklärung bei.

Teilnehmeerklärung (PDF, 35 KB)